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15. Februar 2013

Eröffnung Yoko-Ono-Ausstellung: „Yoko, we love you!“

 Von Claus-Jürgen Göpfert
Yoko Ono am Donnerstag in Frankfurt. Foto: Reuters

Yoko Ono verschafft der Schirn ihre best besuchte Ausstellungs-Eröffnung seit langer, langer Zeit. Die Künstlerin, die am 18. Februar ihren 80. Geburtstag feiert, beweist am Donnerstagabend, dass sie ein Mythos mit ungebrochener Anziehungskraft ist.

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Schon eine Dreiviertelstunde vor der Eröffnung geht nichts mehr. Eine kompakte Menschenmenge füllt jeden Quadratmeter des Foyers und der Rotunde der Kunsthalle Schirn. Breitet sich über die Treppen nach oben aus. Schreie sind zu hören: „Yoko, we love you!“ Vor allem Frauen sind gekommen. Wichtige Informationen werden per Handy nach draußen übermittelt zu denen, die es nicht hinein geschafft haben: „Sie hat sich hingesetzt!“

Es ist eine kleine, schmächtige Frau mit schwarzer Sonnenbrille und Hut, die all das auslöst. Yoko Ono verschafft der Schirn ihre best besuchteste Ausstellungs-Eröffnung seit langer, langer Zeit. Die Künstlerin, die am 18. Februar ihren 80. Geburtstag feiert, beweist an diesem Donnerstagabend, dass sie ein Mythos ist mit ungebrochener Anziehungskraft.

Die einen verehren die Aktivistin der Frauenbewegung, die andere die Umwelt- und Friedens-Freundin. Von der Konzept- und Performance-Künstlerin, die seit den frühen 60er Jahren auf sich aufmerksam macht, wissen wenige Genaues. Die große Retrospektive „Half-A-Wind-Show“ bis zum 12. Mai hilft diesem Mangel ab.

Als Yoko Ono am Ende selbst am Mikrofon steht, ist sie „sehr überrascht“ von diesem Empfang: „Ich bin überwältigt vom Grad des Verständnisses, das sie für mein Werk haben“, sagt sie leise. Denn Ono weiß aus Jahrzehnten bitterer Erfahrung, dass sie auch heftige Ablehnung provoziert: „Einige Leute denken nicht, dass ich koscher bin!“ Dann ist die Ausstellung eröffnet. In ihrer Einladung hat Ono alle dazu aufgefordert, „einen handgeschriebenen Zettel am Wish-Tree zu befestigen.“

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