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Frankfurt
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01. Januar 2016

Frankfurt: „Silvestertypische“ Nacht in Frankfurt

 Von 
Das Mainufer war wie immer proppenvoll.  Foto: Rolf Oeser

Polizei und Feuerwehr in Frankfurt vermelden einen weitestgehend ruhigen Jahreswechsel. Die Beamten rücken zu 510 Einsätzen aus, die Feuerwehr wird zu 125 Brandstellen gerufen, zumeist nach Mitternacht. Der Eiserne Steg wird zeitweise wegen Überfüllung geschlossen.

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Die Silvesternacht ist aus Sicht der Frankfurter Polizei „im Großen und Ganzen ruhig verlaufen“, sagte Rüdiger Reges am Freitagmorgen. „Man kann es unter silvestertypisch zusammenfassen.“ Zu 510 Einsätzen mussten die Beamten im neuen Jahr ausrücken. Die üblichen Einsätze, etwa bei alkoholbedingten Streitigkeiten und Schlägereien, sowie Bränden durch fehlgeleitete Feuerwerksraketen und Taschendiebstählen, berichtete Reges.

Größere Vorfälle gab es aus Sicht der Polizei nicht. Nur um kurz nach Mitternacht hätten vermummte Personen Autoreifen im Bereich Gräfstraße/Adalbertstraße in Bockenheim angezündet und auf die Straße gelegt. Dabei wurden die eintreffenden Polizisten von mehreren Personen mit Steinen und Farbbeuteln beworfen. Verletzt wurde aber niemand, die Täter konnten unerkannt fliehen.

Als „lebhaft wie immer“, bezeichnete Feuerwehr-Sprecher Thomas Koch die Nacht. Zu 125 Einsätzen war die Feuerwehr gerufen worden, 96 davon nach Mitternacht. Der Rettungsdienst wurde zwischen 20 und 0 Uhr zu 60 Einsätzen, nach Mitternacht bis 10 Uhr morgens zu 230 Einsätzen gerufen.

Der größte Schaden von rund 50.000 Euro entstand bei einem Brand in der Julius-Brecht-Straße am Frankfurter Berg. Gegen 0.30 Uhr war ein Balkon im zehnten Stock in Brand geraten. Ein dort abgestelltes Kinder-Quad war von einer Rakete getroffen worden und in Feuer geraten. Laut Polizei war durch die Hitze die Fensterscheibe zersprungen und hatte die Gardinen in Brand gesteckt. Die Wohnungen im zehnten und elften Stock mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Die betroffenen Wohnung ist momentan jedoch unbewohnbar. Die sechs Personen kamen bei Bekannten unter. Ähnliches passierte laut Feuerwehr in der Bornheimer Landwehr. Hier konnte ein Hund rechtzeitig aus der Wohnung gerettet werden, es entstand ein Schaden von 20.000 Euro.

Während der Silvesterfeier am Main musste die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zwei Männer aus dem Main retten. Sie waren laut Feuerwehr gegen Mitternacht von der Flussbrücke entweder in den Fluss gefallen oder gesprungen. konnten aber schnell an Land gebracht werden.

Stunden zuvor hatte die Polizei bereits die Straßen am Mainufer für den Autoverkehr gesperrt. Tausende Menschen waren gekommen, um sich das Feuerwerksspektakel am Flussufer anzusehen. Der Eiserne Steg musste wegen Überfüllung zwischen 23.35 und 0.15 Uhr gesperrt werden. Danach wurde am Mainufer, in der Innenstadt oder in den Frankfurter Clubs bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Eine typische Silvesternacht eben.

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