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Frankfurt
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31. Mai 2014

Frankfurt Demonstration für Ukraine: Demo für Deeskalation

 Von 
Viele Fahnen der Linkspartei prägen das Bild, doch auch die „Aschaffenburger Friedenstrommel“, die Antifa und die „Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) sind bei der Friedensdemo für die Ukraine vertreten.  Foto: Monika Müller

In Frankfurt demonstrieren am Samstag 200 Menschen für eine Deeskalationsstrategie in der Ukraine. Über Innenstadt samt Zeil und Konstablerwache zieht der Tross auch zum russischen Generalkonsulat am Oeder Weg.

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200 Menschen haben am Samstag unter dem Motto „Die Waffen nieder in der Ukraine!“ für ein Ende der „Nato-Osterweiterung“, für Verhandlungen mit Russland und gegen die „Einmischung“ von EU, USA und Russland in der Ukraine demonstriert. Zu dem Protestzug aufgerufen hatte die im Frankfurter Gewerkschaftshaus angesiedelte „Friedens- und Zukunftswerkstatt“, die auch den Frankfurter Ostermarsch organisiert.

Pünktlich um 11.55 Uhr, also um „fünf vor zwölf“ versammeln sich die Demonstranten im Kaisersack vor dem Hauptbahnhof. Viele Fahnen der Linkspartei prägen das Bild, doch auch die „Aschaffenburger Friedenstrommel“, die Antifa und die „Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) sind vertreten.

Nach einer kurzen Anfangskundgebung zieht der Tross langsam durch die Innenstadt und die Menschenmassen auf der Zeil. Auf dem Weg schallt aus den Lautsprechern des knallroten Demowagens die Stimme eines Aktivisten. Er wirft EU und Nato vor, mit ihrer „Expansionspolitik“ gen Osten den aktuellen Konflikt provoziert zu haben und die ukrainischen Faschisten zu unterstützen. Wer aber die deutsche Außenpolitik deswegen kritisiere, werde in den Massenmedien lächerlich gemacht und „zum alten Eisen gezählt“.

Nach einer Kundgebung vor dem ukrainischen Generalkonsulats nahe der Konstablerwache ziehen die Kriegsgegner in Richtung Oeder Weg, zum russischen Generalkonsulat. Dort spricht die Linken-Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig. Sie fordert einen neuen Ansatz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa unter Einschluss von Russland.

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