Es wird laut an der Strecke, dafür sorgen rund 90 Gruppen, die sich entlang der 42,195 Kilometer postieren. Der Marathon sei damit „das längste Straßenfest des Jahres“, sagt Manuel Friedrich, der für die Organisation der Mammut-Party zuständig ist.
Als „Hot Spot“ bezeichnen die Veranstalter den Opernplatz. Nirgendwo sonst lässt sich das Rennen so gut verfolgen. Gleich viermal kommen die Läufer dort vorbei – bei Kilometer 6, 9, 37 und 40. Zudem gibt es eine Videowand, auf der die Live-Übertragung des Marathons läuft. Der Radiosender HR 1 sorgt für das Musikprogramm, die Cheerleader des Frankfurter Theater- und Karneval-Clubs tanzen und die jüngsten Besucher können beim Bobbycar-Rennen mitmachen. Gegessen wird gesund: Für die Verköstigung sorgt das Umweltforum Rhein-Main mit Bio-Produkten.
Doch auch an anderen Stellen der Strecke kann man sich amüsieren. Vor allem Samba-Gruppen treten auf, da beim Frankfurt Marathon seit jeher der Grundsatz gilt: Mit Trommel-Musik läuft es sich schneller
Vor allem auf Abschnitten, an denen traditionell weniger Zuschauer stehen, sollen die Musiker für Stimmung sorgen. Etwa an der Mainzer Landstraße. Alle 500 Meter sollen Gruppen wie Batida do Manga oder Tambela die Läufer anfeuern. Gerade die reinen Hobbyathleten sollen davon profitieren, sagt Manuel Friedrich. Schließlich erreichen sie die Mainzer Landstraße bei Kilometer 30 – dem Punkt, an dem der Marathon für viele besonders hart wird. Nach knapp 6000 Metern ist das Feld wieder in der Innenstadt, „und den Rest der Strecke packt man dann auch noch“, sagt Friedrich. (geo.)
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