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07. Dezember 2012

Frankfurt Roßmarkt: Räuber weiter auf der Flucht

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Die Polizei hat das Gebäude, in das sich ein bewaffneter Mann geflüchtet haben soll, weiträumig abgesperrt. Foto: dpa

Ein Räuber versteckt sich nach einem bewaffneten Überfall auf zwei Geschäftsleute in der Frankfurter Innenstadt in einem Gebäude. Er löst damit einen Großeinsatz der Polizei aus. Die Suche nach ihm verläuft ergebnislos. Der Täter ist nach wie vor auf der Flucht

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Ein Räuber versteckt sich nach einem bewaffneten Überfall auf zwei Geschäftsleute in der Frankfurter Innenstadt in einem Gebäude. Er löst damit einen Großeinsatz der Polizei aus. Die Suche nach ihm verläuft ergebnislos. Der Täter ist nach wie vor auf der Flucht

Frankfurt –  

Großeinsatz in der Innenstadt: Auf der Suche nach einem bewaffneten Räuber haben Spezialeinheiten der Polizei am Freitagnachmittag ein Bürogebäude am Roßmarkt durchkämmt. Eine Zeugin hatte ausgesagt, ein etwa 30 bis 35 Jahre alter Mann sei nach einem missglückten Überfall mit einer Pistole in der Hand in das Haus gestürmt. Nach mehreren Stunden zog die Polizei ab. Den Verdächtigen fanden die Beamten nicht. Die Fahndung nach ihm läuft. „Die Ermittlungen laufen, Einzelheiten geben wir momentan nicht bekannt“, sagte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen. Eine heiße Spur gebe es aber nicht.

Gegen 12.30 Uhr sperrte die Polizei den Platz rund um das Gutenberg-Denkmal weiträumig ab. Hubschrauber überflogen die Innenstadt, Dutzende von Streifenwagen und Rettungsfahrzeugen rasten zum Roßmarkt. Viele Passanten liefen verängstigt weg.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte ein Räuber zunächst versucht, zwei Männer zu überfallen, die in der Deutschen Bank am Roßmarkt mehrere zehntausend Euro abgehoben hatten. Als sie in ihr Auto stiegen, sprang der Täter auf den Rücksitz und bedrohte die Männer mit einer Pistole. Einer der beiden flüchtete – offenbar hatte er das Geld dabei. Daraufhin sprang auch der Täter aus dem Wagen und lief weg.

Hausbewohner schließen sich ein

Eine Passantin beobachtete das Geschehen und sah, wie der Täter in das Haus mit der Nummer 23 rannte. Dort befinden sich außer zwei Wohnungen vor allem Arztpraxen und Büros. Der Hauseigentümer informierte die Mieter telefonisch über die Gefahrenlage. Die meisten schlossen sich von innen ein, verließen das Gebäude aber nicht – aus Furcht, dem Täter im Treppenhaus zu begegnen.

Die Beamten der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Polizei waren die ersten, die das Gebäude betraten. Stockwerk für Stockwerk durchkämmten sie das Haus und schauten auch in den Wartezimmern der Praxen nach, ob sich der Täter womöglich unter die Wartenden gemischt hatte. Später ging auch das Sondereinsatzkommando in das Haus. Doch die Suche verlief ohne Ergebnis. Unklar blieb, ob sich der Mann überhaupt längere Zeit in dem Gebäude aufgehalten hatte oder sofort durch einen Hinter- oder Seiteneingang geflüchtet war. Gegen 16 Uhr hob die Polizei die Sperrung, die zu Staus in der Kaiser- und der Junghofstraße geführt hatte, wieder auf.

Am Nachmittag tauchte auch der zweite Geschäftsmann wieder auf, der mit dem Geld geflohen war. Er wurde genauso wie sein Partner von der Polizei befragt.

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