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16. August 2013

Frankfurter Flughafen: „Kein Terminal 3“

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Ob es ein "nachhaltiges Wachstum" im Flugverkehr gibt, bleibt umstritten.  Foto: dpa

Die SPD-Franktion im Römer fordert den Planungsdezernenten Olaf Cunitz auf, die Genehmigung für das Terminal 3 zu verweigern. Ein ausreichender Anschluss an den Personenverkehr sei nicht gesichert. Dabei ist der Bauantrag für den Flughafenausbau wohl schon längst beschlossene Sache.

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Die SPD-Fraktion im Römer hat den Planungsdezernenten Olaf Cunitz (Grüne) aufgefordert, den Bauantrag des Flughafenbetreibers Fraport für das Terminal 3 abzulehnen. Eine ausreichende Erschließung durch den öffentlichen Personenverkehr sei nicht gesichert, heißt es zur Begründung. Die Kapazität des neuen Terminals sei so groß wie das Verkehrsaufkommen rund um die Flughäfen Düsseldorf und Hannover zusammen, die beide einen eigenen S-Bahn-Anschluss hätten. Es sei nicht hinnehmbar, den „überbordenden Autoverkehr“ auf die Allgemeinheit abzuwälzen. Die Stadt habe bereits im April 2007 den Direktanschluss des Terminals an das S-Bahn-Netz gefordert.

Längst schon unter Beschluss

Auch die Bürgerinitiative Sachsenhausen hat den Planungsdezernenten aufgefordert, das Projekt Terminal 3 zu stoppen. „Niemand glaubt mehr an die prognostizierten Steigerungen der Flugbewegungen“, erklärte die Sprecherin der Initiative, Ursula Fechter. Sie erinnerte an eine Stellungnahme des grünen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im September. Tarek Al-Wazir habe öffentlich bekundet, dass es mit den Grünen in einer Koalition und mit ihm kein Terminal 3 geben werde.

Mark Gellert vom Planungsdezernat ließ am Donnerstag jedoch keinen Zweifel daran, dass Cunitz den Antrag bewilligen wird – weil er nach Angaben Gellerts keine andere Wahl hat. Das Terminal 3 sei im Planfeststellungsbeschluss für den Flughafenausbau verankert. Fraport habe einen Anspruch auf die Genehmigung des Bauantrags: „Die Verwaltung muss sich an Recht und Gesetz halten.“

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Bei Fraport wird unverändert von einem „nachhaltigen Wachstum“ im Flugverkehr ausgegangen. Die derzeitige Kapazität reiche aber noch für die nächsten sieben bis acht Jahre aus, erklärte Fraport-Sprecher Dieter Hulick. Der Baubeginn für das erste von drei Modulen des Terminals 3 sei für 2015 geplant, die Inbetriebnahme für 2021. Dadurch werde sich die Kapazität um zunächst 14 Millionen Passagiere vergrößern. Eine Skyline-Bahn werde das Terminal 3 mit den beiden anderen Terminals verbinden. Außerdem werde es einen eigenen Autobahnanschluss und ein neues Parkhaus geben.

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