Niveauunterschied: links die Schirn, in der Mitte der Archäologische Garten mit bis zu 2000 Jahre alten Mauern. Ringsum soll ein Altstadt-Ensemble entstehen. Der Übergang ist die Frage.
Foto: Alex Kraus
Niveauunterschied: links die Schirn, in der Mitte der Archäologische Garten mit bis zu 2000 Jahre alten Mauern. Ringsum soll ein Altstadt-Ensemble entstehen. Der Übergang ist die Frage.
Foto: Alex Kraus
Der Geschäftsführer der Dom Römer GmbH erklärt den Verzicht auf das Stadthaus zu einer "Katastrophe" und will das Altstadtprojekt durchforsten, um zu sehen, ob man an anderer Stelle 20 Millionen einsparen kann - wegen Kostenexplosion.
Die „kälteresistenten Mitkämpfer“ der Bürgerinitiative gegen das „Stadthaus am Dom“ haben am Samstagabend im Archäologischen Garten „eine Art Wiedergeburtsfeier“ abgehalten. Seit durch die Sparpläne im Römer der Bau des Stadthauses gerade aufgeschoben worden ist, sehen sie die freie Sicht auf den Domturm nunmehr gerettet. „Altstadt – okay, Stadthaus – nee“ endete die Einladung. Es folgt der befreite Abschiedsgruß der Gruppe „SOS Dompanorama“: „helau“.
Michael Guntersdorf dagegen, der Geschäftsführer der Altstadt-Bauherrin Dom Römer GmbH, „steht vollkommen im Regen“, wie er am Montag sagte. Ohne das Stadthaus, einen „zwingend notwendigen Funktionsbau“, der sich aus mehreren Gebäudeteilen zuammensetzt, „bekommen wir wahnsinnige Planungsprobleme“.
Hier wird der Rotstift angesetzt
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Hier wird der Rotstift angesetzt
KINDERTAGESSTÄTTEN: Mit diesem Beschluss setzt die schwarz-grüne Stadtregierung jetzt um, was sich seit längerer Zeit abzeichnete. Das ursprüngliche Ziel, bis zum Jahr 2013 für die Hälfte der unter dreijährigen Kinder in Frankfurt einen Kitaplatz bereitzustellen, lässt sich nicht einhalten. Jetzt korrigiert die Koalition den Versorgungsgrad auf nur noch 40 Prozent im Jahre 2013. Derzeit liegt er bei 33,5 Prozent. Jetzt will die Stadtregierung die Betriebskostenzuschüsse an Träger nichtstädtischer Kindertagesstätten kürzen. In den Jahren 2012 bis 2015 sollen so 37,441 Millionen Euro eingespart werden. Mit dem Beschluss trägt Schwarz-Grün auch der Tatsache Rechnung, dass Erzieherinnen und Erzieher immer schwieriger zu finden sind. Auch lassen sich bis 2013 nicht genug städtische Kindertagesstätten finanzieren und bauen. Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) hob hervor, dass mit dem Beschluss der Magistrats-Haushaltskommission keine bereits geplanten Kindertagesstätten in Frankfurt wieder gestrichen würden. Noch immer, auch nach diesem geplanten Spareinschnitt, liege der Versorgungsgrad mit Kitaplätzen in Frankfurt über dem Bundesdurchschnitt. Die schwarz-grüne Koalition werde auch jetzt noch an dem Ziel festhalten, Frankfurt als familienfreundliche und kinderfreundliche Kommune zu entwickeln. Nicht umsonst: Gerade junge Familien aus ganz Deutschland drängen in die Großstadt, die bald 700.000 Einwohner zählen wird. (jg.)
Foto: dapd
VERWALTUNG: Es ist einer der ganz großen Posten im Sparplan: das städtische Personal. Beruhend auf den Prognosen für die Tarifverhandlungen in diesem Jahr soll die Stadt bei ihren eigenen Mitarbeitern bis 2015 mehr als zwölf Millionen Euro einsparen – was vor allem bedeutet, dass frei werdende Stellen nicht wieder besetzt werden. Laut der auch für das Personal zuständigen Umweltdezernentin Manuela Rottmann verhält sich die Stadt dabei „schon jetzt sehr restriktiv und wird künftig noch restriktiver sein“. Dabei seien allerdings wegfallende Stellen etwa bei Erzieherinnen ausgeschlossen, so Rottmann. Gekürzt werde eher in den Zentral- als in den Frontämtern, so heißt im Jargon der Stadtpolitiker die Unterscheidung zwischen Behörden mit wenig und viel Publikumsverkehr. Treffen wird es also eher das Haupt- als das Ordnungsamt. Man habe ohnehin schon eine „sehr sehr dünne Personaldecke“, sagte Rottmann. In einigen Bereichen der Verwaltung sei die Grenze der Belastbarkeit bereits erreicht. Das Instrument der Wiederbesetzungssperre müsse deshalb sehr vorsichtig angewendet werden. Am Ende muss es allerdings doch so angewendet werden, dass dabei 12,526 Millionen Euro weniger ausgegeben werden. Weniger Geld bekommt überdies auch das Frauenreferat, das bis zum Jahr 2015 auf 600.000 Euro verzichten muss. Nur konsequent also, dass die Stadt den Bürgern ihre Verwaltung auch nur noch alle zwei Jahre bei einem Tag der offenen Tür präsentieren will. Auch das spart immerhin 300.000 Euro. (big.)
Foto: Renate Hoyer
WIRTSCHAFT UND SPORT: Zu den großen Verlierern des Sparpakets zählen die Sportvereine und die Tourismus- und Congress GmbH. Letztere muss bis 2015 auf 1,8 Millionen Euro Zuschuss verzichten, das ist ein nicht eben kleiner Teil des gesamten Zuschusses. Projekte wie das Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft im kommenden Sommer dürften damit endgültig gestrichen sein, die Vermarktung eigener Produkte wie etwa der Weihnachtsmärkte im Ausland noch wichtiger werden. Ebenfalls betroffen ist die Wirtschaftsförderung, deren Zuschusserhöhung über vier Jahre um eine Million Euro abgesenkt wird. Deutlich mehr noch aber wird bei den Sportstätten eingespart. Die „globale Minderausgabe“, wie es im Ergebnis der Haushaltskommission heißt, trifft sie mit einer Million Euro pro Jahr. Darüber hinaus wird auch beim Neubau und der Wiederherstellung von Spielanlagen eine Million Euro bis 2015 gespart. Jährlich 250000 Euro weniger fließen überdies in die Sportförderung. Nicht viel anders sieht es beim Unterhalt von Parks und Grünanlagen in der Stadt aus, auch dort wird gespart. So verliert etwa das Programm „Grüne Räume“ zur Wiederherstellung von Parks und Grünanlagen jährlich 200000 Euro und muss nun mit 1,5 Millionen Euro auskommen. Härter trifft es die geplante denkmalgerechte Wiederherstellung des Holzhausenparks, deren zweiter Bauabschnitt eigentlich 1,3 Millionen Euro kosten sollte. Geblieben ist davon nichts, das Projekt wird gestrichen. (big.)
Foto: Andreas Arnold
GRAFFITI UND FASSADEN: Vor ziemlich genau vier Jahren rief der damalige planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Stadtparlament zum verschärften Kampf gegen Graffiti auf. „ Ich appelliere an die Bürger, die Augen offen zu halten und das Handy in die Hand zu nehmen, wenn sie Graffiti-Schmierer beobachten“ , sagte Jochem Heumann damals im Römerausschuss für Planen und Bauen. Graffiti seien „ keine Bagatelle“ . Die Anzeige bei der Polizei könne helfen, Täter zivilrechtlich zu verfolgen. Mit den Stimmen von CDU, SPD und Grünen beschloss das Parlament dann, dass die Stadt Hausbesitzern wieder Zuschüsse zur Beseitigung von „Graffitischmierereien“ gewährt. Nun würde es sicherlich zu weit gehen, zu sagen, dass die Bürger sich ihre offenen Augen und Anrufe künftig sparen können, die Strafverfolgung wird es ja weiter geben. Die städtischen Zuschüsse zur Beseitigung der Graffiti aber nicht. Man werde diesen Posten „zurückführen“, sagte Kämmerer Uwe Becker am Donnerstag. Will heißen: Die 400.000 Euro bis 2015 werden gestrichen. Damit gehört der Zuschuss wie auch das städtische Fassadenprogramm mit 200.000 Euro zu den kleineren, aber sehr sichtbaren Posten in den Ergebnissen der Haushaltskommission. Der Graffiti-Zuschuss war allerdings schon einmal eingestellt worden – damals mangels Nachfragen von Hausbesitzern. (big.)
Foto: dpa
MUSEUM DER WELTKULTUREN: Für die Direktorin des Museums der Weltkulturen, Clémentine Deliss, ist das ein herber Schlag. Sie war 2010 nach Frankfurt gekommen mit der Perspektive, dass das Haus einen Erweiterungsbau im Sachsenhäuser Museumspark erhält. Ob die gebürtige Engländerin jetzt noch bleibt, nachdem das Projekt auf ungewisse Zeit verschoben wurde, ist unklar. Der städtische Abschied von der Erweiterung fiel gestern denkbar kühl aus. „Wir haben keinen Grund gesehen, es nicht zu verschieben“, sagte der designierte Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne). Der unterirdische Erweiterungsbau sei nun einmal „eine der größten Positionen“ im Investitionshaushalt. Seine Kosten waren zunächst auf 80 Millionen Euro geschätzt worden. Das hatte bei Schwarz-Grün einen Schock ausgelöst. Zuletzt sollten die Investitionen auf 50 Millionen Euro gedrückt werden. Jetzt verschoben die Regierungspartner schon die 6,3 Millionen Euro, die für Planung des Projekts ausgegeben werden sollten. Die politische Rückendeckung für das Museum und seine Direktorin schwand bei Schwarz-Grün zuletzt stark. Cunitz bestritt in der Pressekonferenz glattweg, dass es sich um ein grünes Lieblingsprojekt gehandelt habe. Gegen den Bau im Museumspark läuft eine Bürgerinitiative Sturm. Sie hatte befürchtet, dass der Erweiterung 43 zum Teil wertvolle Bäume zum Opfer fallen. 1993 hatte die damalige rot-grüne Römer-Koalition einen Neubau des Museums für Völkerkunde gekippt. (jg.)
Foto: dapd
BOLONGOROPALAST: Exakt 37.606.000 Euro hatte die Sanierung des Bolongaropalasts kosten sollen. Das war das Ergebnis von vier Planungswerkstätten, die Höchster Bürger gemeinsam mit dem Hochbauamt und den Architekturbüros „Schneider+ Schumacher“ und „Freschad+ Holz“ erarbeitet hatten. Zehn Millionen Euro sollen jetzt gekürzt, die gesamte Sanierung verschoben und neu überdacht werden. Mit Kürzungen hatte Manfred Lipp gerechnet, „von einer Verschiebung bin ich aber nicht ausgegangen“, sagt der Ortsvorsteher des Ortsbeirats 6. Der einzige Hoffnungsschimmer sei, dass das Projekt nicht ganz gestrichen wurde. 23,5 Millionen Euro waren im Haushalt für die Sanierung des zwischen 1772 und 1780 gebauten barocken Palasts vorgesehen. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Ortsbeirat 6, Thomas Schlimme, fordert, dass die Planungswerkstätten reaktiviert werden. „Eine Entscheidung soll nicht im stillen Kämmerlein fallen, sondern mit den Bürgern erarbeitet werden.“ Jetzt müsse gemeinsam mit allen Beteiligten geschaut werden, wo man Einsparungen vornehmen könnte. Hubert Schmitt, der Fraktionsvorsitzende der SPD im „Sechser“ ist enttäuscht und spricht vom Wortbruch der Oberbürgermeisterin Petra Roth gegenüber den Beteiligten. „Die Planungswerkstätten sind jetzt völlig infrage gestellt“, sagt Schmitt. (tim.)
Foto: Rolf Oeser
STADTHAUS: Michael Guntersdorf hatte es kommen sehen. Vor wenigen Tagen erst erklärte der Geschäftsführer der städtischen Dom Römer GmbH im Interview mit der FR, er werde „ein Problem bekommen“, wenn das Stadthaus über dem Archäologischen Garten nicht gebaut werde. Jetzt ist es so weit. Und Guntersdorf kann sich etwas einfallen lassen. „Ohne das Stadthaus wäre die neue Altstadt nur ein Fragment“, hatte der Manager weiter gesagt. Unklar ist jetzt auch, wie der beträchtliche Höhenunterschied zwischen der Kunsthalle Schirn und den künftigen Altstadt-Häusern überbrückt wird – dies hätte das Stadthaus bisher leisten sollen. Die Haushaltskommission des Magistrats kümmerte das wenig. Ihr Vorsitzender, Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU), hatte das Stadthaus schon 2011 für überflüssig erklärt. Jetzt gab ihm die schwarz-grüne Koalition insgesamt recht. In den Räumen des Gebäudes, das von drei Sitzgiebeln gekrönt worden wäre, hätten Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen organisiert werden sollen. Ein Saal hätte Platz für 200 Besucher geboten. Den Architektenwettbewerb hatte das Büro Meurer gewonnen. Das Team wollte insgesamt fünf Gebäudeteile verwirklichen, darunter auch ein neues Bauwerk mit Wohnungen. Gegen das Stadthaus kämpft die Bürgerinitiative „SOS Dompanorama“. Sie will unbedingt verhindern, dass der freie Blick auf den historischen Frankfurter Dom künftig verstellt wird. (jg.)
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Stadt Frankfurt
Fotostrecken Frankfurt
Blockupy Frankfurt
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Stadthaus soll kein "Prunksaal" sein
Mögen diese Gebäude über dem Ausgrabungsfeld aus der Gründungsgeschichte der Stadt in der Diskussion um die Altstadt für viele nur leere Hüllen geblieben sein, die keiner braucht – tatsächlich soll(te) das Stadthaus mit Technik und Infrastruktur vollgepackt werden. Etwa die Anlagen zur Erschließung der Tiefgarage Römer, das Treppenhaus zur U-Bahn, ein Behindertenaufzug sowie Zu- und Abluftschächte will man dort einpassen. Außerdem eine Küche, Warenlager und Toiletten. Alles das, was nicht so recht ins zurückgewünschte Erscheinungsbild eines Mittelalters passt.
Lauter Zwangsläufigkeiten, für die ohne das Stadthaus ein neuer Platz, womöglich am Rand der schmucken neu-alten Gassen, gefunden werden müsste. „Es ist keineswegs so“, sagt Architekt Guntersdorf, „dass man sich hier einen Prunksaal bauen will.“
Nun stehen dem Kopf der Dom RömerGmbH bereits „riesige Gitterroste, etwa für die Zuluft“ im Kopfsteinpflaster vor dem geistigen Auge. Ein Graus ist die Vorstellung für alle Beteiligten am Projekt des Unternehmens, die im Einklang mit dem Gestaltungsbeirat und einer Gestaltungssatzung dem städtischen Auftrag nachgehen, im geplanten Altstadt-Ensemble alles so originalgetreu wie möglich und passend zu machen. Sollten all die Anlagen, weil das Stadthaus gestrichen ist, anderswo verteilt werden müssen, und sei es in der Tiefgarage, käme das außerdem “erheblich teurer“.
"Flurschaden" über die Grenzen der Stadt hinaus
Stadthaus/Altstadt
Am 23. Januar 2012 hat Oberbürgermeisterin Petra Roth den Grundstein zur sogenannten neuen Altstadt gelegt. Es waren hunderte Gäste ins Zelt über dem Archäologischen Garten gekommen.
Der Grundsatzbeschluss zu dem Projekt am Platz des abgebrochenen Technischen Rathauses war 2007 gefasst worden. 2009 hat die neue Dom Römer GmbH einen europaweiten Realisierungswettbewerb ausgelobt.
Den Wettbewerb zur Integration und Überbauung des Archäologischen Gartens mit einem „Stadthaus“-Ensemble hat das Frankfurter Büro Meurerer Architekten gewonnen.
Michael Guntersdorf ist ja meist die Ruhe selbst. Hier aber scheut er sich nicht, von „einer Katastrophe“ zu sprechen. Er meint das durchaus auch politisch: „Wenn die Sparkommission gewollt hätte, hätte sie diese ganzen Informationen haben können.“ Deren Beschlüsse zur Altstadt wirkten jetzt „wie ein Stein im Wasser, der immer wieder weitere Kreise zieht“. Schon meldeten sich Interessenten für ein Altstadt-Haus, die („Wir zahlen weniger“) versuchten, den Preis zu drücken. Auch „Anrufe von potenziellen Käufern“ seien im Büro eingegangen, die wissen wollten: „Was genau kaufen wir da?“
Wird das Stadthaus verschoben oder gar nicht gebaut? Wieso ist die Rede von 20 Millionen Euro Ersparnis, wenn die Kosten bereits auf 16 Millionen Euro runtergerechnet wurden, von denen man „sieben bis acht Millionen Euro auf jeden Fall in die Hand nehmen muss“, wie es aus den Kreisen der Altstadtplaner heißt? Weil ja auch Außenanlagen und allerlei andere Notwendigkeiten mit eingerechnet sind. Für Guntersdorf ist „ein Flurschaden“ angerichtet worden. Sogar über die Grenzen von Frankfurt hinaus, wo „die beispielhafte Verbindung von Alt und Neu“, die die Stadt da entwickle, gelobt werde.
Pappkameraden - die neue Frankfurter Altstadt
Bildergalerie ( 48 Bilder )
Pappkameraden - die neue Frankfurter Altstadt
Lageplan: Zwischen der Braubachstraße im Norden, Schirn und Archäologischem Garten im Süden, Haus am Dom im Osten und dem Frankfurter Kunstverein im Westen ist Bauland ausgewiesen. Entlang der Wege Heugasse, Hinter den Lämmchen, Rebstock-Hof, Markt und Hühnermarkt.
Foto: DomRömer GmbH
Eingartner Khorramis Entwurf für die Braubachstraße 23, Nordseite.
Foto: Eingartner Khorrami
Die Südseite des Eingartner Khorrami-Entwurfes für die Braubachstraße 23.
Foto: Eingartner Khorrami
Und die Westseite der Braubachstraße 23, Entwurf Eingartner Khorrami.
Foto: Eingartner Khorrami
Und nebendran die Braubachstraße 25, Nordansicht, entworfen von ENS Architekten.
Foto: ENS Architekten
Braubachstraße 25, gesehen von Osten her, Entwurf ENS Architekten.
Foto: ENS Architekten
Braubachstraße 27 von Norden her gesehen, Entwurf Bernd Albers.
Foto: Bernd Albers
Die Braubachstraße 29, Nordansicht, Entwurf Knerer und Lang.
Foto: Knerer und Lang
Die Breitseite des Marktes 8 (Ostansicht), Entwurf Jordi und Keller.
Foto: Jordi & Keller
Die Nordseite des Marktes 8, Entwurf Jordi und Keller.
Foto: Jordi & Keller
Markt Nummer 8, gesehen von Süden, Entwurf Jordi und Keller.
Foto: Jordi & Keller
Das Pärchen der Hausnummer 9 am Markt, Entwurf von dreibund.
Foto: dreibund Architekten
Entwurf von Ey für das Haus Markt 10, Südansicht.
Foto: von Ey
Entwurf für die Nordseite des Hauses Markt 10, Büro von Ey.
Foto: von Ey
Markt 11, Nordansicht, Entwurf des Büros von Ey.
Foto: von Ey
Hausnummer 12 am Markt, Frontansicht, Entwurf von dreibund.
Foto: dreibund Architekten
Hofblick auf dem Markt 12, Entwurf dreibund.
Foto: dreibund Architekten
Nordansicht der Hausnummer 13 am Markt, Entwurf Walter A. Noebel.
Foto: Walter A. Noebel
Das Haus Markt 14 von Westen her, Entwurf Eingartner Khorrami.
Foto: Eingartner Khorrami
Das Haus Markt 14 von Süden her, Entwurf Eingartner Khorrami.
Foto: Eingartner Khorrami
Federentwurf für das Haus Markt 14 von Johannes Götz, Westseite.
Foto: Johannes Götz
Der Markt 14 von Süden gesehen, Entwurf Johannes Götz.
Foto: Johannes Götz
... Und die Tieffliegeransicht der Marktreihe von den Hausnummern 24 bis 30.
Foto: FR/Andreas Arnold
Das Haus Markt 26 von Süden, Entwurf Eingartner Khorrami.
Foto: Eingartner Khorrami
Das Haus Markt 30, Südansicht, Entwurf Morger und Dettli.
Foto: Morger + Dettli
Das Haus Markt 30, die Ansicht vom Innenhof her, Entwurf Morger und Dettli.
Foto: Morger + Dettli
Das Haus Markt 30, Nordansicht, Entwurf Morger und Dettli.
Foto: Morger + Dettli
Der Markt 32 von der anderen Seite, vom Süden her, Entwurf Tillmann Wagner.
Foto: Tillmann Wagner
Der Markt 32 von Norden her, Entwurf Tillmann Wagner.
Foto: Tillmann Wagner
Der Siegerentwurf des Büros dreibund, Haus Markt 36, von Norden her.
Foto: dreibund
Hausnummer Markt 38, gesehen von Norden und Westen, Entwurf Michael A. Landes.
Foto: Michael A. Landes
... Und eine ganze Zeile des "Marktes" im dreidimensionalen Pappmodell.
Foto: FR/Andreas Arnold
Der ätherische Entwurf für den Hühnermarkt 16, Büro Van den Valentyn.
Foto: Van den Valentyn
Westansicht des Hühnermarktes 18, Entwurf dreibund.
Foto: dreibund
Südseite des Hühnermarktes 18, Entwurf von dreibund.
Foto: dreibund
Hofseite des Hühnermarktes 18, Entwurf dreibund.
Foto: dreibund
Weitere Hofansicht des Hühnermarktes 18, Entwurf dreibund.
Foto: dreibund
Der Hühnermarkt 20, Westseite, Entwurf Büro von Ey.
Foto: von Ey
Ostseite des Hühnermarktes 20, Entwurf Büro von Ey.
Foto: von Ey
Die (etwas schmale) Nordansicht des Hühnermarktes 20, Entwurf Büro von Ey.
Foto: von Ey
Ostfront des Hauses Hühnermarkt 20, Entwurf Büro von Ey.
Foto: von Ey
Entwurf für das Haus Hühnermarkt 22, Nordansicht; verantwortlich: Büro Kollhoff.
Foto: Kollhoff
Ostansicht des Hühnermarktes 22, Entwurf Büro Kollhoff.
Foto: Kollhoff
Haus Hühnermarkt 24 von Osten gesehen, Entwurf ENS Architekten.
Foto: ENS Architekten
Haus Hühnermarkt 24, der Innenhof von Westen, Entwurf ENS Architekten.
Foto: ENS Architekten
Ansicht der Adresse Rebstockhof 2, Entwurf von Meurer Architekten.
Foto: Meurer Architekten
Draufsicht der Häuser des Marktes, Nummern 27 bis 15. Mal schauen, wie das dann in der Realität aussieht...
Foto: FR/Andreas Arnold
Am 23. März wurden die Entwürfe für die Rekonstruktion - und den Neubau! - der Frankfurter Altstadt präsentiert. Noch handelt es sich um reine Pappfronten, die da zu sehen sind. Aber Parzelle für Parzelle gibt es jetzt Entwürfe, wie etwas aussehen soll, das es so nie gegeben hat, aber an etwas erinnern soll, das aus gutem Grund so nie wieder existieren wird.
Im folgenden dokumentiert die FR die einzelnen Siegerentwürfe.
Foto:
FR/Andreas Arnold
Fotostrecken Frankfurt
Blockupy Frankfurt
Blockupy Frankfurt
Blockupy Frankfurt
Blockupy Frankfurt
Blockupy Frankfurt
20 Millionen an anderer Stelle streichen
Unter Projekten aus aller Welt sei genau dieses mit einem Preis der „Amexcon International Stiftung“ ausgezeichnet und gefördert worden – mit einem besonderen Lob für das „museumsdidaktische Konzept des Archäologischen Gartens“, der ja in das Stadthaus integriert werden soll(te). Ohne diese in einem Wettbewerb ausgesuchte Überbauung der Ausgrabungsstätte, kündigt Guntersdorf an, müsse man auch da „bei null anfangen“ und für den Garten erneut einen Wettbewerb ausloben.
Solange das Stadtparlament aber noch nichts beschlossen hat, werde er „dem Architekten nicht kündigen“, sondern „weiterarbeiten“. Zunächst aber bietet der Altstadt-Entwickler den Parteien Gespräche an, „um die auf den Stand zu bringen“. Er will das Altstadtprojekt "durchforsten", um zu sehen, ob man die Summe von 20 Millionen Euro anderswo rausstreichen kann. Vielleicht „durch Verzicht auf Details“, wie er sagt.