Als „extrem ermutigendes Signal“ bewertet der verkehrspolitische Sprecher der Linken, Udo Mack, das Bekenntnis des Stadtplanungsamtsleiters Dieter von Lüpke zur Einhausung und Überdeckung der A661 im Bereich Bornheim/Seckbach. „Es ist wichtig, dass wir jetzt eine Diskussion beginnen“, sagt Mack, „Pro und Kontra müssen abgewogen werden. Ich bin überzeugt, dass die Argumente für die Einhausung überwiegen werden.“
Die Linke hatte sich vergangene Woche dafür ausgesprochen, den Abschnitt der Autobahn einzuhausen und die gewonnene Fläche für den Bau eines Modellstadtteiles zu nutzen. Von Lüpke hatte der FR am Mittwoch gesagt, der so gewonnene Raum könnte für einen Landschaftspark genutzt werden. Eine Überbauung der A661 sei „eine große städtebauliche Chance mit vielen Vorteilen für Frankfurt“.
Mack kündigte für die Linke einen Workshop zum Thema Einhausung und Überbauung an. Der Workshop wird am 15. September veranstaltet werden. Dabei sollen die Bürger der Stadt Vorschläge machen, wie die Einhausung der A661 genutzt werden kann. Die Vorschläge sollen dann als Modell oder als Computersimulation vorgestellt werden. „Eine Einhausung würde die offene Wunde in der Stadtlandschaft schließen“, sagt Mack. ( schu)

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