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05. Juli 2011

Mercedes-Werbung abgelehnt: Keine Reklame am AfE-Turm

Premium-Lage bei der Messe: der Uni-Turm.  Foto: FR/Oeser

Die Stadt Frankfurt verzichtet auf 130.000 Euro und lehnt Werbung vom Mercedes am AfE-Hochhaus ab. Geld sei nicht alles, lässt Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) erklären.

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Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) hat dem Wunsch, das AfE-Hochhaus mit einer großflächigen Autoreklame zu verhüllen, eine Absage erteilt. Ihr Sprecher Matthias Arning erklärte gegenüber der FR, Hochhäuser sollten aus Sicht der OB und der Stadt für Reklame Tabu bleiben.

Wie die FR berichtete, hatte Mercedes an die Universität den Wunsch herangetragen, während der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September eine großflächige Werbung am AfE-Turm anzubringen. Das Gebäude aus den 70er Jahren gehört zur Universität und beherbergt den Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Das Hochhaus ist vom Messegelände, dem Ort der IAA, wenig entfernt und sehr gut einzusehen.

OB-Sprecher Arning sagte, das Stadtoberhaupt bleibe bei seiner konsequenten Linie. Das gelte, obwohl Mercedes dem Vernehmen nach der Universität eine Geldspende von 130.000 Euro angeboten hatte. „Geld ist nicht alles“, sagte Arning. Bei der Campus Service GmbH, der zuständigen Tochtergesellschaft der Universität, hieß es am Montag, man habe nicht mit einer positiven Entscheidung der Stadt gerechnet. Reklame am AfE-Turm hätte ein Tabu gebrochen. (jg)

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