Aktuell: Zuwanderung Rhein-Main | Fotostrecken | Polizeimeldungen
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Frankfurt
Berichte und Bilder von allen wichtigen Ereignissen in Frankfurt

31. Dezember 2015

Neujahrsgrußwort: Wachstum sozial gestalten

 Von 
Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).  Foto: Alex Kraus

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (CDU) fordern in ihrem Neujahrsgruß mehr bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt. Weitere Themen ihres Grußwortes sind die Flüchtlingskrise und die Terrorbedrohung.

Drucken per Mail

Auf ein Jahr des Wachstums und großer Herausforderungen blicken Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (CDU) und Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) in ihrem Neujahrsgrußwort zurück. Mehr als 715 000 Menschen leben inzwischen mit Hauptwohnsitz in der Stadt, 12 000 zusätzliche Arbeitsplätze sind entstanden. So viele Touristen wie nie kamen.

„In Frankfurt lässt es sich für die Meisten gut leben. Und doch müssen wir immer darauf achten, dass dieses Wachstum auch sozial gestaltet wird“, mahnen Feldmann und Siegler. Die Stadt ziehe Fachkräfte, Familien und Studierende an. Aber auch die bereits hier Lebenden müssten weiterhin ihren Platz finden und dürften nicht durch steigende Mieten vertrieben werden. Nötig sei mehr bezahlbarer Wohnraum, heißt es in ihrem Grußwort.

Die unerwartete Zahl der in Frankfurt ankommenden Flüchtlinge habe die Verwaltung „stark herausgefordert“, schreiben Feldmann und Siegler. Das Engagement unzähliger freiwilliger Helfer sei daher unentbehrlich gewesen. Mit der Erstaufnahme und Unterbringung der Geflüchteten sei die Arbeit aber nicht getan. Siegler und Feldmann warnen davor, die „übrigen Bedürftigen“ zu vergessen: sozial Schwache, Alte, Kranke, Obdachlose. „Sicher ist, dass dies die Mobilisierung erheblicher Ressourcen bedeutet, die selbst eine Stadt wie Frankfurt ohne zusätzliche Mittel von Bund und Land nicht ohne Weiteres aufbringen kann.“

Von zentraler Bedeutung sei es zudem, neue Schulen und Kitas zu errichten und andere zu modernisieren sowie die schulische Betreuung auszubauen.

Die Anschläge in Paris und die Absage des Radrennens am 1. Mai hätten gezeigt, dass Terror nicht nur eine abstrakte Gefahr darstelle, schreiben Feldmann und Siegler. Es gelte nun, weiter mit allen notwendigen Mitteln für Sicherheit zu sorgen, die Kultur als freie und weltoffene Stadt aber zu bewahren. „Alles andere wäre ein Sieg für die Terroristen.“

Gerade wegen der großen Herausforderungen sei es wichtig wie nie, am 6. März wählen zu gehen, werben Feldmann und Siegler. Wer das nicht tue, stärke die Extremisten.

[ Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann bestellen Sie gleich hier 4 Wochen lang die neue digitale FR für nur 5,90€. ]

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten und Reportagen aus dem Herzen des Rhein-Main-Gebiets - alles über Frankfurt und seine Stadtteile.


Auch unterwegs auf dem Laufenden:
„FR News“ –
die App für Ihr Smartphone.

Für iPhone und Android-Handys.
Jetzt downloaden!

In eigener Sache

FR erweitert den Regionalteil

Aus der Produktion unseres neuen Regionalteils.

Darf’s ein bisschen mehr sein? Kein Scherz, vom Wochenende an bekommen Sie in Ihrem Lokal- und Regionalteil mehr Frankfurter Rundschau als bisher. Und etwas anders wird sie auch, ihre FR.  Mehr...

Twitter
Südliche Stadtteile
Östliche Stadtteile
Nördliche Stadtteile
Westliche Stadtteile
Bahn-Verkehr

Die Lage im Bahnverkehr live:

- Frankfurt a.M. (Hbf) aktuelle Abfahrt und Ankunft,
- An- und Abfahrt für alle Stationen,
- Reiseverbindungen als Live-Auskunft (Prognosen).

Anzeige

Premium-Fotostrecke
Frankfurt von oben

Mit dem Hubschrauber unterwegs über der Mainmetropole: Fliegen Sie mit!
Zur Premium-Fotostrecke Frankfurt von oben.

Eintracht: Berichte | Spielplan | Team | FR-Videos

ANZEIGE
- Partner