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24. Oktober 2013

Öffentliche Parkplätze: Parken in Frankfurt wird teurer

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Anwohner können für 50 Euro einen Bewohnerparkausweis beantragen.  Foto: imago

Öffentliche Parkplätze in der Stadt Frankfurt werden um die Hälfte teurer. Die Stadt hofft auf Mehreinnahmen, außerdem sollen Parkhäuser besser ausgelastet werden.

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Die Parkgebühr auf öffentlichen Parkplätzen in Frankfurt soll um 50 Prozent steigen. Das geht auf eine Magistratsvorlage zurück, über die der Magistrat am 1. November entscheidet.

Eine Stunde Parken in der Innenstadt kostet bislang zwei Euro. Es soll dann drei Euro kosten. Außerhalb der Innenstadt erhöht sich der Preis für eine Stunde Parken von einem auf 1,50 Euro. Die Stadt erhofft sich dadurch Mehreinnahmen von rund 2,25 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete sie rund 4,5 Millionen Euro durch Parkscheinautomaten. Die Stadt setzt die Preiserhöhung um, indem sie die Parkzeitdauer verkürzt: 20 Minuten Parken kosten dann soviel wie bislang 30 Minuten.

Die Gebührenerhöhung habe ein verkehrslenkendes Ziel, erklärt Heiko Kleinsteuber, Referent von Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne). „Die Menschen sollen in Parkhäuser fahren, wenn sie länger parken wollen“. Denn es gebe ein Missverhältnis zwischen vollgestellten Parkflächen im öffentlichen Raum und leeren Parkhäusern. Bislang sei es für Autofahrer oft günstiger, ihr Fahrzeug auf einem öffentlichen Parkplatz abzustellen und dort ein Ticket zu ziehen, als ins Parkhaus zu fahren.

Langzeitparker sollen ins Parkhaus

Die städtische Parkhaus-Betriebsgesellschaft verlangt für eine Stunde Parken maximal zwei Euro, oft nur 1,50 Euro - Parken im öffentlichen Raum kostet bislang zwei Euro pro Stunde. Auch gibt es in Parkhäusern wesentlich mehr Stellplätze als in der Stadt. In der Innenstadt und im Bahnhofsviertel stehen 3300 sogenannter Parkstände zur Verfügung. Ein Parkstand umfasst fünf Meter Länge und 2,5 Meter Breite - darauf passen entweder zwei Smarts oder ein SUV. In städtischen und privaten Parkhäusern sind es 10 400 Parkplätze. Freie Parkplätze in der Innenstadt, auf denen Autofahrer parken können, ohne ein Ticket zu ziehen oder im Halteverbot zu stehen, gibt es in den Innenstadt praktisch nicht.

„Unser Ziel es, dass Kurzparker häufiger Parkplätze finden und Langzeitparker ins Parkhaus fahren“, sagt Kleinsteuber. Die Höchstparkzeit in der Innenstadt weiterhin beträgt eine Stunde, auch wenn Fahrer nach Ablauf ein neues Ticket ziehen können. Die Parkgebühren im öffentlichen Raum sind laut Dezernat zuletzt vor 19 Jahren erhöht worden.

Um die Parkplatzsuche in Stadtteilen für Anwohner zu entschärfen, können sie für 50 Euro einen Bewohnerparkausweis bei der Stadt beantragen. Er gilt für zwei Jahre. Fürs Bewohnerparken stehen morgens und abends höchstens 50 Prozent der Parkfläche zur Verfügung, der übrige Raum ist dem freien Parken vorbehalten. Bewohnerparken gibt es in der Innenstadt allerdings nicht. Dort haben Anwohner zwei andere Park-Möglichkeiten: von der Stadt subventioniertes Pollerparken und Mietplätze in Parkhäusern.

Das Pollerparken kostet rund 28,50 Euro pro Monat. Anwohner erhalten einen Schlüssel für einen Poller, der ihren persönlichen Parkplatz sichert. Dort können sie ihr Fahrzeug im Freien abstellen. Es gibt aber nur 229 Pollerparkplätze. Interessierte können sich auf eine Warteliste eintragen lassen. Teurer, dafür aber vor Regen und Streusalz geschützt, sind Mietparkplätze in Parkhäusern. Sie kosten rund 71,40 Euro und können bei der Parkhaus-Betriebsgesellschaft beantragt werden.

Die höheren Parkgebühren sind Teil eines Sparpakets, das die schwarz-grüne Koalition im Frühjahr beschlossen hat. Erhöht werden soll auch der Eintritt etwa für Städtische Bühnen, Museen, Bäder.

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