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20. April 2014

Ostermarsch in Frankfurt: „Krieg löst keine Probleme“

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Rückblick: Zur Abschlusskundgebung des Ostermarsches 2012 hatten sich trotz schlechtem Wetter etwa 1500 Demonstrationsteilnehmer (nach Veranstalterangaben) auf dem Römerberg versammelt.  Foto: Rolf Oeser

Am Ostermontag marschieren verschiedene Demonstrationszüge durch Frankfurt. Ihr Ziel ist die Abschlusskundgebung auf dem Frankfurter Römer. Die Ostermarschierer erinnern an den Beginn des Ersten Weltkriegs.

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Der Vorsitzende des Frankfurter DGB, Harald Fiedler, hat die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Teilnahme am diesjährigen Ostermarsch am Ostermontag, 21. April, aufgefordert. „100 Jahre nach dem Beginn des Ersten und 75 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs sollten wir aus der Geschichte gelernt haben“, erklärte Fiedler.

Ostermärsche

Bereits um 10.30 Uhr sammeln sich die Ostermarschierer am Bahnhof in Rödelheim und am Rathaus in Offenbach.

Um 11.30 Uhr geht es in Bockenheim vom Depot aus los, die Eckenheimer treffen sich Ecke Gießener Straße/Marbachweg.

Auf dem Römerberg werden dann ab 13 Uhr der Datenschützer Ulrich Breuer, die Publizistin Monika Knoche und der Pfarrer Ulrich Schaffert zu Wort kommen.

Aktuelle Informationen können über www.frieden-und-zukunft.de abgerufen werden.

Der DGB-Chef fordert dazu auf, sich für einen gesicherten Frieden einzusetzen. Dazu gehörten nichtmilitärische Konfliktlösungen, Abrüstung, Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts. Im aktuellen Konflikt in der Ukraine sieht Fiedler „die Rückkehr zur Diplomatie“ geboten.

Auch in dem diesjährigen Aufruf der Ostermarschierer wird an den Ersten Weltkrieg erinnert. Schon damals habe es eine „massive Anti-Kriegs-Stimmung“ gegeben. Die vor 1914 verbreitete Parole „Die Waffen nieder“ gelte noch heute: „Wir wollen zu Ostern 2014 Position beziehen für Frieden, Abrüstung und friedliche Problemlösung“, heißt es in dem Aufruf.

Konkret wenden sich Ostermarschierer gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und Waffenexporte. Sie möchten, dass militärisch genutzte Drohnen, Atomwaffen und Landminen geächtet und abgeschafft werden. Außerdem setzen sie sich für Flüchtlinge ein und fordern Schutz für Menschen, die „von Krieg, Übergriffen und Diskriminierungen in ihrer Heimat“ betroffen sind und eine humane Lebensperspektive suchen.

Kundgebung vor dem Römer

Das Symbol der Friedensbewegung ist die weiße Taube auf blauem Grund. Organisiert wird der Ostermarsch von der Friedens- und Zukunftswerkstatt im Gewerkschaftshaus. Wie schon in der Vergangenheit werden sich verschiedene Demonstrationszüge sternförmig auf die Abschlusskundgebung am Ostermontag, 21. April, 13 Uhr, auf dem Frankfurter Römer zubewegen.

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