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23. März 2012

Riedberg: Zuhause auf hohem Niveau

 Von Lukas Gedziorowski
So könnte nach den Plänen der Nassauischen Heimstätte bald der Blick von der Graf-von-Stauffenberg-Allee aussehen.  Foto: S.Forster Architekten

Am Niederurseler Hang sollen 235 Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. Nassauische Heimstätte übernimmt den größten Teil.

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Der Niederurseler Hang ist das letzte von sieben Quartieren, das auf dem Riedberg entsteht. Es liegt im Westen, etwa 150 Meter von der Autobahn A5 entfernt. Die Pläne nehmen nun Gestalt an. Am 27. März wird dort der Grundstein für die zweite Grundschule mit Kindertagesstätte gelegt. Gestern haben Stadtplanungsamt, HA Stadtentwicklungsgesellschaft, GWH und die Nassauische Heimstätte ihre Pläne für den Wohnungsbau vorgestellt.

Auf einer Grundstücksfläche von 19000 Quadratmetern sollen dort 235 Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. Gebaut werden sie von 2013 bis 2015. Gestaltet werden sie nach den Entwürfen des Frankfurter Büros Stefan Forster Architekten, das sich gegen vier Mitbewerber durchgesetzt hat.

Bauen für Familien und Senioren

Die Nassauische Heimstätte soll mit 12000 Quadratmetern Fläche den größeren Teil übernehmen. Sie errichtet 162 geförderte Mietwohnungen mit zwei bis fünf Zimmern. Zwei Drittel davon werden nach den Förderrichtlinien des Landes Hessen sowie der Stadt Frankfurt zur sozialen Mietwohnungsbauförderung geplant.

Ein Drittel richtet sich nach dem Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau. Werner Hackermeier, Projektleiter des Riedbergs, sagte, die hohe Qualität der Gebäude schaffe ein Zuhause für sozial benachteiligte Menschen, in dem diese glücklich leben könnten.

Architekt Stefan Förster sprach von einer „Qualitätsoffensive“. Die neuen Wohnhäuser auf dem Riedberg sollen auf einem anderen Niveau entstehen. „Sozialwohnungen müssen nicht wie Sozialwohnungen aussehen, sondern wie Eigentumswohnungen“, sagte Förster.

Kriterium seines Entwurfs sei gewesen, dass er gerne selbst dort einziehen würde. Der Unterschied zu den parallel entstehenden Eigentumswohnungen soll allein die Größe und die Ausstattung sein.

Passivhausstandard mit Fernwärme

Die insgesamt 73 Eigentumswohnungen will die GWH in sechs Stadtvillen schaffen. Auf einer Fläche von 6440 Quadratmetern sollen Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen entstehen. Die Stadtvillen gruppieren sich um einen gemeinschaftlichen Park im Zentrum des Baufeldes, die Erdgeschosswohnungen haben großzügige Gärten.

Die Neubauten haben hell verputzte Fassaden, Klinkersockel und extensiv begrünte Flachdächer. Alle Einheiten sind barrierefrei. Sie entsprechen dem Passivhausstandard und werden mit Fernwärme versorgt. Zusätzlich decken Solarthermieanlagen auf den Dächern den Warmwasserbedarf.

Die Nähe der Häuser zur Autobahn sehen die Planer nicht als Problem an. Ein Lärmschutzwall halte die Belastung in Grenzen. Außerdem sei, so Förster, der Lärm in der Stadt teilweise höher.

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