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08. März 2016

Senckenberg-Gebäude: Ein Dino in der Innenstadt

 Von 
Senckenberg-Dino macht bei der Bank einen langen Hals.  Foto: christoph boeckheler*

Das Senckenberg-Wahrzeichen wirbt in der Banklobby für den Umbau des Museums: mit einem Dinosaurier. Der 28 Meter lange, sieben Meter hohe und eine Tonne schwere Koloss passte gerade so durch die Tür, in Einzelteilen.

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Gut sieht er aus, der Diplodocus longus. Ein Lifting hat er bekommen, und vor allem sind Hals und Schwanz wieder dran. Die arttypisch extrem langen Extremitäten hatte man ihm abmontiert, damit sie keinen Schaden nehmen, inmitten der Bauarbeiten am Senckenberg-Gebäude. Dabei war zutage getreten, was bisher niemand geahnt hatte: Dinosaurier waren innen hohl. Aber jetzt ist er wieder komplett und winddicht. Und natürlich aus Kunststoff.

Wer es überprüfen will, findet den Urzeitriesen neuerdings in der Commerzbankzentrale am Kaiserplatz. Dorthin haben die Senckenberger ihn bis zum 3. Juni verliehen, als Botschafter für das „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“. Für den Um- und Erweiterungsbau hat die Commerzbank-Stiftung eine halbe Million Euro gespendet; der Dank ist der Besuch des Diplodocus. Der 28 Meter lange, sieben Meter hohe und eine Tonne schwere Koloss passte gerade so durch die Tür, in Einzelteilen. Wären Dinosaurier immer so flexibel gewesen, gäbe es sie wahrscheinlich noch heute. „Das war Millimeterarbeit am Wochenende“, sagt Stiftungschefin Astrid Kießling-Taskin.

Der Generaldirektor besucht den Schützling

Senckenberg-Generaldirektor Volker Mosbrugger ist am Dienstag vor Ort, um seinen Schützling zu besuchen. „In drei Monaten muss er zurück vor unsere Tür“, sagt er. Für den 56 Millionen Euro teuren Museumsumbau gelten da andere Zeitfenster. Der Dino wirbt um Spenden dafür – gemeinsam mit den witzigen bunten Plakaten überall in der Stadt, auf denen sich etwa die Giraffe darauf freut, nach 194 Jahren endlich aus dem Museumskeller ans Licht zu kommen. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt Mosbrugger. „Bisher können wir nur ein Promille unserer Schätze zeigen.“ (Spendenbarometer: die-welt-baut-ihr-museum.de)

Wer mithelfen will, und sei es mit einem symbolischen Beitrag, findet eine Spendenbox auch in der Banklobby, außerdem ein Biodiversitätsspiel und ein kleines Veranstaltungsprogramm. Besucher können montags bis freitags, 10 bis 18 Uhr, hinein, aber nicht an Feiertagen.

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