Die ganze Stadt soll sich am Sonntag bewegen, wenn der 30. Frankfurt-Marathon die Rekordzahl von 15.000 Läufern und Läuferinnen an den Start und Zuschauermassen an die Strecke lockt. Allein der Verkehr wird zwischen 7 und 18 Uhr an vielen Stellen zur Ruhe kommen. Die Innenstadt etwa ist komplett gesperrt und am besten per S- oder U-Bahn erreichbar. Auch einige Bus- und Straßenbahnlinien werden umgeleitet. Flughafen, Hauptbahnhof und Uniklinik sollen allerdings problemlos anzufahren sein, erklärte der für die Verkehrssicherheit zuständige Polizeidirektor Dieter Herberg gestern bei einer Pressekonferenz.
Gestartet werden sowohl der Hauptwettbewerb ((10 Uhr) als auch die Staffeln (10.30 Uhr) und der Mini-Marathon (10.50 Uhr) in der Friedrich-Ebert-Anlage, von wo aus es in zwei Schleifen durch die Innenstadt, dann südlich des Mains entlang bis nach Höchst und über die Mainzer Landstraße zurück geht.
Entlang der Strecke sind etwa 100 Aktionsplätze geplant, auf denen Musik- und Vereinsgruppen für Partystimmung sorgen. Auf dem Opernplatz bietet die Biomeile gesundes Essen. Hier und an der Hauptwache lässt sich der sportliche Werdegang auf großen Videoleinwänden verfolgen.
Zudem kommen die Läufer gleich mehrmals vorbei. Im Umkreis von 150 Metern Fußweg, so Streckenchef Dieter Bremer, könne man in der City dem Sportler seiner Wahl bis zu achtmal zujubeln. Das sei einer der drei Faktoren, die den Marathon am Main so besonders machten. Die anderen seien der emotionale Schlusspunkt in der Festhalle und die Begegnung von Breiten- und Spitzensportlern auf der Strecke. So laufen die Schnellsten bei Kilometer vier dort vorbei, wo 4000 noch an der Startlinie warten. (kat.)
Verkehrsinformationen vorab unter Telefon 069/75546777.

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