Am heutigen Freitag, 3. September, gegen 10.08 Uhr, wie die Polizei Zeugenaussagen entnommen hat, wollte ein 49 Jahre alter Mann in der Nähe der Station "Hausener Weg" die Gleise der dort oberirdisch fahrenden U-Bahnlinie 6 überqueren. An einer Ampel für Fußgänger. Die zeigte zwar Rot, aber der Mann querte trotzdem. Aus noch unbekannten Gründen übersah er dabei einen herankommenden, in Richtung Innenstadt fahrenden U6-Zug, der ihn dann auch erfasste.
Der Passant wurde bei dem Zusammenprall lebensgefährlich verletzt. Dem Notarzt gelang es, den Mann zu reanimieren. Knapp zwei Stunden später starb er aber in der Klinik.
Wegen des Unfalls war die U-Bahnstrecke zwischen Industriehof und Heerstraße bis 13.30 Uhr gesperrt. Als Ersatz setzte die Verkehrsgesellschaft 25 Taxis ein.
Bereits am Donnerstagmittag hatte es einen schweren Unfall mit einer U-Bahn gegeben. Ein 56 Jahre alter Autofahrer wollte mit seinem Wagen in Höhe des Praunheimer Weges die Gleise überqueren. Ein Zug der Linie U7, der in Richtung Innenstadt unterwegs war, rammte den Wagen. Der Autofahrer kam in eine Klinik, wo er stationär aufgenommen wurde. Die etwa 20 Fahrgäste, die in der U-Bahn saßen, blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt.
Erst in der vergangenen Woche war eine Fußgängerin bei einem Unfall mit der U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße getötet worden. Wie der Mann am Hausener Weg hatte sie versucht, bei Rot die Gleise zu überqueren. (geo/rut)
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