Hanna ist eine junge begabte Wissenschaftlerin, deren Leidenschaft alten Büchern gilt. Menschen interessieren sie nicht wirklich, bis sie eines Tages nach Sarajevo gerufen wird, wo sie eine kostbare Haggadah, ein jüdisches religiöses Buch aus dem 15. Jahrhundert untersuchen soll. Ein Auftrag, der ihr Leben verändert und eine kostbare Schrift, die voller Geheimnisse steckt.
Die australische Autorin Geraldine Brooks verquickt in "Die Hochzeitsgabe" erneut Historie mit Abenteuer, Fakten mit Fiktion. Ihre Geschichtsbücher sind spannende Schmöker. Eine Gabe, für die sie den Pulitzerpreis erhielt. Heute Abend kommt sie zusammen mit ihrem amerikanischen Ehemann und ebenfalls Pulitzerpreisträger, Tony Horwitz ins Bibliothekszentrum Frankfurt-Sachsenhausen. Gemeinsam wird das "Dream-Team" des Historischen Romans aus seinen Büchern lesen und mit dem Publikum über seine Arbeit diskutieren.
Lesung und Diskussion sind Teil der Reihe "History in Literature", organisiert von Stadtbücherei in Kooperation mit dem US-Generalkonsulat. "Wie wird Geschichte in der Literatur vermittelt. Das fanden wir ein spannendes Thema", sagt Miriam Jaster, Mitarbeiterin des US-Konsulates. Auch, weil der ein oder andere Mythos entzaubert wird. Horwitz ist darin ein Meister.
Sein Buch über den Entdecker Thomas Cook stand lange auf der Bestseller-Liste und auch sein neues Werk "Es war nicht Kolumbus" räumt mit der Vorstellung auf, dass der Spanier als Erster Amerika aufgespürt hat.
Parliert wird heute übrigens auf Englisch. Im Notfall gibt es aber Übersetzungshilfen. Lesung mit Geraldine Brooks und Tony Horwitz, 7.7, 19.30 Uhr, Bibliothekszentrum Frankfurt-Sachsenhausen, Hedderichstraße 32. (alu)

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