Frankfurt/Main. Mehr als tausend Menschen haben sich am Samstag in Frankfurt mit den Demonstranten im Iran solidarisiert. Sie forderten bei einer friedlichen Kundgebung auf dem Römerberg Neuwahlen und die Achtung der Meinungs- und Pressefreiheit.
Aufgerufen zu der Veranstaltung "gegen den Staatsterror im Iran" hatten rund 50 Gruppierungen - darunter Gewerkschaften, Verbände und die Fraktionen der im Römer vertretenen Parteien.
Der Vorstandssprecher der Frankfurter Grünen, Bastian Bergerhoff, sagte, die Kundgebung habe gezeigt, dass die "Weltgemeinschaft kritisch auf den Iran" schaue. "Wo Menschenrechte verletzt werden, ist Wegsehen keine Option."
Die Veranstalter schätzten die Teilnehmerzahl auf 1500 bis 2000, die Polizei sprach von rund 1000 Menschen. Der Protestaufruf verlief bis zuletzt ohne Zwischenfälle. Erst am Dienstag hatten rund 500 Iraner in der Frankfurter Innenstadt friedlich für politische Freiheit in ihrer Heimat demonstriert. (dpa)


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