stellen
auto
immobilien
marktplatz
inserieren
Nachrichten
09. Februar 2010
Anzeigenmarkt | Zeitungsanzeige aufgeben | Abo-Angebote

In- & Ausland
Frankfurt & Hessen
Marktplatz
Verlagsservice
ANZEIGE
Die FR auch bei
Frankfurt

Rechtsextreme wollen anti-islamisch punkten

VON MATTHIAS ARNING

Schlussendlich geht es um den bleibenden Eindruck. Den stellen sich extreme Rechte gegenwärtig so vor: Mitten im Wahlkampf zur hessischen Landtagswahl sollen die Bürger irgendwann glauben, die einzigen, die wirklich entschieden gegen "einen Prozess der Islamisierung" auftreten und sich auch von behördlichen Demonstrationsverboten nicht irritieren lassen, das sind die - eben extremen Rechten.

Und so kündigen "die Republikaner" für den 20. Januar kommenden Jahres eine Kundgebung auf dem Römerberg an. Motto: "Hessen und Europa gegen Islamisierung". Einen entsprechenden Antrag habe man inzwischen dem städtischen Ordnungsamt übermittelt, teilte Wahlkampfleiter Carsten Propp mit. An dieser Demonstration eine Woche vor der Abstimmung in Hessen würden auch Mitglieder befreundeter Parteien aus dem Ausland teilnehmen. Eine entsprechende Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg habe man auf dem Europakongress am vergangenen Wochenende in Mainz verabredet.

Eigenen Angaben zufolge wollen die Rechtsextremen für den winterlichen Wahlkampf 300 000 Euro ausgeben. "Ein Rekordbudget", sagte Propp. Seine nicht im Landtag vertretene Partei strebe deutlich über fünf Prozent an. Der Wahlkampf startet am 20. Oktober mit einem hessenweiten Aktionstag, an dem "die Republikaner" in Rüsselsheim zu einer ebenfalls antiislamischen Demonstration aufgerufen hatten. Die Kommune hatte die Versammlung allerdings verboten, weil nach Ansicht von Oberbürgermeister Stefan Gieltowski das Motto "Ja zum Minarettverbot" den Tatbestand der Volksverhetzung erfülle.

Mehr zum Thema
Das sieht Frankfurts Ordnungsdezernent Boris Rhein (CDU) ganz ähnlich wie der Rüsselsheimer SPD-Politiker. Die von der NPD für den 20. Oktober in Frankfurt angemeldete Demonstration "Stoppt die Islamisierung Deutschlands - Keine Großmoschee in Frankfurt-Hausen" könne "das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Herkunft erheblich stören", befand Rhein jetzt. Aus diesem Grund habe er auch ein Verbot der Demonstration der Rechtsextremisten verfügt, die zuletzt im Juli in Frankfurt auf die Straße gegangen waren. Für jeden Demokraten sei es "unerträglich, mit welch diffamierender und menschenverachtender Sprache die NPD mit den Ängsten der Menschen spielt." Die NPD kann der Verfügung Rheins widersprechen. Kommentar Seite F4


Empfehlen via:    Twitter    Facebook    StudiVZ    MySpace
[ document info ]
Copyright © FR-online.de 2010
Dokument erstellt am 09.10.2007 um 18:44:02 Uhr
Letzte Änderung am 15.11.2007 um 12:14:37 Uhr
Erscheinungsdatum 10.10.2007
FR-online.de interaktiv
Integration


Die Frankfurter Rundschau und die Stadt Frankfurt fragen: Wie stellen Sie sich Integration optimal vor?

Pfeil-SymbolDossier: Integration
Anzeige
Aus dem Gericht

Regionale Nachrichten
Regionalkarte

Aktuelle Nachrichten aus Ihrer Umgebung finden Sie am schnellsten über unsere Regionalkarte

Pfeil-SymbolZur Karte
Sonderveröffentlichung
Rhein-Main Umwelt

Energie ist nicht zu sehen. Doch sie hat viele Gesichter.

Pfeil-SymbolRhein-Main Umwelt
Hessenwetter
Anzeige
Stadtgeschichte
Stadtgeschichte: Frankfurt Story

FSV-Blog
Zum FSV Blog

Aktueller Beitrag:

FSV BlogZum Bornheimer Hang
Sponsored by Mainova




Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau
Startseite | Anzeigenmarkt | Hilfe | Politik | Wirtschaft | Frankfurt | Hessen
Sport | Fotostrecken | Kultur | Medien | Blogs | Auto
Reise | Videos | Spiele | Stellenmarkt | Kfz-Markt | Immobilien
Datenschutzerklärung | Abo-Service | Mediadaten | Kontakt | Impressum | Sitemap
realisiert von evolver media®