3W, HBB, und ECE - kaum ein Kürzel wird im Hanauer Rathaus in dieser Zeit mehr verwendet als diese drei. Sie stehen für die Namen der Investoren, die derzeit noch beim Wettbewerblichen Dialog im Rennen sind.
Das niederländische Unternehmen 3W ist vertreten durch seine junge deutsche Niederlassung mit Sitz in Wiesbaden und tritt in einer Arbeitsgemeinschaft mit zwei Partnern an. Für das Finanzielle ist die ING Real Estate Germany zuständig, die seit 1999 in Deutschland Immobilien entwickelt.
Der stadtplanerische Entwurf stammt vom niederländischen Architekturbüro Jo Coenen, der bereits Maastricht ein neues Gesicht gegeben hat. Die ganzheitliche Umgestaltung der holländischen 100.000-Einwohner-Stadt war bei den Verantwortlichen im Hanauer Rathaus überhaupt erst Anstoß, etwas Ähnliches zu versuchen.
Die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) ist ein Familienunternehmen aus Lübeck, das seit 40 Jahren Wohn- und Gewerbeimmobilien entwickelt. Beim Einzelhandel war die HBB lange auf Projekte auf der "grünen Wiese" spezialisiert, sie bemüht sich jedoch zunehmend um Standorte in Innenstädten.
In Hanau ist die HBB bereits mit zwei Projekten vertreten: An der Nordstraße baut sie ein Seniorenpflegeheim, am Westbahnhof entsteht das Einkaufszentrum Postcarrée. Die Architektur hat wie beim Wettbewerblichen Dialog das Düsseldorfer Büro RKW entworfen.


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