Das von der Stadt im "Wettbewerblichen Dialog" geforderte neue Wohnviertel rund um die Wallonisch-Niederländische Kirche ist ein Thema, das die drei Investoren merklich zurückhaltend angehen.
Am geringsten ist seit Anfang an der Eingriff in den Bestand, den 3W plant. Laut Geschäftsführer Friedrich Doré sollen lediglich entlang der Linden- und der Kölnischen Straße 110 "neue, zeitgemäße Wohneinheiten" entstehen; die Blockrandstruktur werde kleineren "Wohnhöfen" weichen.
Während ECE ursprünglich von 400 bis 600 neuen Wohneinheiten sprach, hält sich das Hamburger Unternehmen jetzt ebenso wie die HBB mit Zahlen zurück. Beide wollen die bestehenden Häuser nun schrittweise durch Neubauten ersetzen. Dabei will die ECE die historische Blockrandbebauung wieder aufnehmen.
HBB-Geschäftsführer Harald Ortner lässt mittlerweile so gut wie alles offen: Sein Unternehmen könne dort "individuell reagieren", man sei auch bereit, vorhandene Bausubstanz zu sanieren.


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