In einer zweiseitigen Erklärung hat der Fraktionschef der Freien Bürger am Mittwoch den Bundesbank-Manager Sarrazin "gegen die grundgesetzwidrige Diskriminierung " in Schutz genommen. Schließlich sei "der Kerngehalt der Thesen" des SPD-Politikers nicht zu widerlegen, betonte der Stadtverordnete Wolfgang Hübner.
"In der Republik der feigen Opportunisten, Abzocker und aalglatten Karrieristen" habe sich Sarrazin gegen Ausländer etwas zu sagen getraut, das aus der Sicht Hübners faktisch nicht zu widerlegen ist. Vielmehr nenne "der führende Sozialdemokrat Sarrazin" nur einmal "die dramatischen Fehlentwicklungen eindeutig beim Namen".
Hübner nutzt seine Erklärung dazu, auch Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg anzugehen. "Diese den Grünen angehörende Integrationsdezernentin geizt zwar nicht mit ihren weiblichen Reizen", aber sie "geizt aus feigem politischen Kalkül damit, sich auf die Seite derer zu stellen, die sich klar gegen die schleichende Islamisierung ganzer Stadtviertel wenden".
Das in der vorigen Woche von Eskandari-Grünberg vorgelegte Integrationskonzept sei "absolut wertlos". Dagegen hatten die integrationspolitischen Sprecher von CDU und SPD beim Stadtgespräch der Frankfurter Rundschau ausdrücklich davor gewarnt, das Konzept nicht zum Gegenstand parteipolitischer Auseinandersetzungen zu machen. Vielmehr sollten die Überlegungen der Integrationsdezernentin als Grundlage des politischen Diskurses genommen werden.
Grundsätzlich erwarte er, Hübner, von den Parteien in der Integrationsdebatte gar nichts mehr. "Zu tief sind sie nämlich in die Fehlentwicklungen verwickelt", befindet der Stadtverordnete. Daher könne es auch mit diesen Parteien "keine Lösung der Probleme, keine Erneuerung in Deutschland geben."


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