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Der Frankfurter Auschwitz-Prozess
40 Jahre danach: Frankfurt erinnert sich mit einer Ausstellung des großen Auschwitz-Prozesses

Die Zeugenaussage der Überlebenden, die Fragen des Richters, die Einlassungen des Angeklagten und seines Verteidigers - das alles ist jetzt erstmals einem breiten Publikum zugänglich auf einer DVD, die das Fritz-Bauer-Institut und das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau zum Frankfurter Auschwitz-Prozess herausgegeben hat. Mehr...

Am Tag der Prozesseröffnung in Frankfurt: Der größte Massenmord-Prozess der deutschen Geschichte, in dem die brutale Ermordung von Millionen Juden durch das nationalsozialistische Regime in aller Breite aufgerollt wird, hat am 20. Dezember 1963 vor dem Frankfurter Schwurgericht gegen 22 ehemalige Angehörige des SS-Bewachungspersonals im Konzentrationslager Auswitz begonnen. Das Archivbild vom 20. Dezember 1963 zeigt einen Blick auf die Angeklagten.

Der Frankfurter Auschwitz-Prozess ist einmalig in der deutschen Justizgeschichte. Die anderthalb Jahre dauernde Hauptverhandlung gegen Mörder und Mordgehilfen setzte in den 60er Jahren nicht nur neue Maßstäbe im Bereich des Rechts, sondern veränderte auch das öffentliche Bewusstsein der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig. Mehr...

Von Peter Rutkowski |
"Strafsache gegen Mulka und andere": Beginn des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses im Plenarsaal der Stadtverordnetenversammlung  Frankfurt am 20.12.1963.

Als die Welt auf den größten Schwurgerichtsprozess seit 1945 gegen Nazi-Verbrecher im Bürgerhaus Gallus blickte. Mehr...

Von Werner Renz |

Die Urteile im großen Auschwitz-Prozess. Rückblick auf ein "normales" Verfahren. Mehr...

Von Thomas Henne |

Konjunkturen der justiziellen NS-Aufarbeitung in den sechziger Jahren. Mehr...

Von Christian Dirks |
Der ostdeutsche "Staranwalt" Friedrich Karl Kaul (l.) mit Wiese & Zsck beim Zweiten Frankfurter Auschwitz-Prozess am 14.12.1965.

Im zweiten Frankfurter Auschwitz-Prozess wurden 1966 die Urteile gesprochen. Ost-Berlin verhandelte den I.G. Farben-Komplex parallel. Mehr...

Von Micha Brumlik |
Micha Brumlik ist Direktor des Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt.

Die Deutschen und der Auschwitz-Prozess. Mehr...

Von Matthias Arning |
General Otto Ernst Remer, der Mann, der half, das Leben Adolf Hitlers beim Attentat 1944 zu retten (Archivbild von 1044). Remer starb am 5. Oktober 1997 mit 85 Jahren im spanischen Malaga an Altersschwäche.
Remer, dessen Schriften gerne von deuztschen Neonazis zitiert werden, wurde 1992 in Deutschland wegen Aufstachelung zu Rassenhass und Gewalt verurteilt - aber Spanien weigerte sich, ihn 1994 an Deutschland auszuliefern.

Hessens früherem Generalstaatsanwalt, ging es um die Nachwirkungen der NS-Vergangenheit. Mehr...

Von Claudia Michels |

Ohne Generalstaatsanwalt Fritz Bauer hätte es den Auschwitz-Prozess kaum gegeben Mehr...

Von Matthias Arning |
Der frühere Richter Josef Perseke mit dem am 19. August 1965 in Frankfurt verkündeten Urteil des Auschwitz-Prozesses, in dem es um mehrere Funktionsträger des Konzentrationslagers ging. Perseke, im Jahr 200 80 Jahre alt geworden, hat immer noch ein Exemplar des 920 Seiten starken Urteils in seinem Schrank stehen. Er mag sich heute nicht mehr an die drei bedrückenden Jahre der Verhandlung erinnern.

Der Auschwitz-Prozess, vor 40 Jahren in Frankfurt am Main eröffnet, markiert eine Zäsur: Die Deutschen wurden erstmals mit den NS-Verbrechen konfrontiert. Mehr...

Von Thomas Roser |
Besuch im Vernichtungslager: Pro Jahr besichtigen eine halbe Million Menschen das Konzentrationslager Auschwitz - nur die wenigsten schauen sich das Städtchen Oswiecim an.

Oswiecim trägt schwer an der Last seiner Vergangenheit - lediglich fünf Jahre lang hieß der südpolnische Ort Auschwitz. Mehr...

Von Claudia Michels |
Prozess des Grauens: Im Plenarsaal des Frankfurter Römers dominiert der riesige Lageplan des Vernichtungslagers Auschwitz die Atmosphäre beim Prozess gegen einige der Täter.

Der Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main stellte die Frage nach individueller Schuld - Vergangenheit bewältigte er nicht. Mehr...

20. Juli 1944
Attentat auf Hitler

Die Hoffnung, Deutschland werde sich aus eigener Kraft von Adolf Hitler befreien, währte nur kurz. Als am 20. Juli 1944 der Sprengsatz in der "Wolfsschanze" detoniert, geht Claus Schenk Graf von Stauffenberg vom Tod des Diktators aus. Aber Hitler überlebt, Stauffenberg wird hingerichtet.

Zeitgeschichte

Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.