Frankfurter Rundschau
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14. November 2012

FR-Insolvenz-Antrag: OB Feldmann hofft auf Investor

 Von Claus-Jürgen Göpfert
OB Feldmann (r.) im Gespräch mit FR-Redakteur Göpfert. Foto: peter-juelich.com

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) fordert die Rettung der Frankfurter Rundschau ein. „Eine solche wichtige publizistische Stimme muss es in unser aller Interesse weiter geben."

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Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hat „mit großer Bestürzung“ auf die Nachricht über die Insolvenz der FR reagiert. „Die FR hat mich mein ganzes Leben begleitet und ist wichtig für unsere Stadt“, so der OB.

Er wies auf die große publizistische Tradition der Frankfurter Rundschau hin, die nicht nur Frankfurt, sondern die ganze Republik mitgeprägt habe. „Die FR war immer ein Garant der Meinungsvielfalt“, sagte der Politiker. Sie habe über Jahrzehnte zu „den bundesweit meinungsbildenden Organen“ gezählt.

"Drei Monate Zeit"

Der am Dienstagmorgen gestellte Insolvenzantrag dürfe nun nicht das Ende für die Frankfurter Rundschau bedeuten. „Es sind jetzt drei Monate Zeit, in der alles unternommen werden muss, um einem neuen Investor den Einstieg zu ermöglichen.“ Oberbürgermeister Feldmann verwies auf die große Verantwortung für die Mitarbeiter des Druck- und Verlagshauses.

„Das sind menschliche Schicksale, die wir ernst nehmen müssen.“ Dabei stünden auch die „bisherigen Besitzer“ der Frankfurter Rundschau – also der Kölner Konzern Neven Dumont und die Medienholding der SPD – mit in der Verantwortung, nach Lösungen zu suchen.

Der Oberbürgermeister hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es für die FR eine Zukunft gibt. „Eine solche wichtige publizistische Stimme muss es in unser aller Interesse weiter geben, sonst bedeutet es einen massiven Einschnitt in die Frankfurter und bundesrepublikanische Medienlandschaft.“

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