Frankfurter Rundschau
Die Frankfurter Rundschau stellt den Insolvenz-Antrag - die Zeitung erscheint weiter

02. März 2013

In eigener Sache: Überprüfen Sie uns jeden Morgen!

Die FR erscheint in gewohnter Weise weiter. Foto: dpa

Chefredakteur Arnd Festerling sagt: Die Frankfurter Rundschau ist gerettet. Und er blickt nach vorne: "Wir haben noch das eine oder andere vor - jetzt, wo die Rundschau auf einer soliden finanziellen Grundlage steht."

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Liebe Leserin, lieber Leser,

mit der Frankfurter Rundschau geht es weiter! Sie haben das schon gehört und gestern auch in Ihrer Rundschau gelesen. Dennoch möchte ich mich heute noch einmal an Sie wenden.

Zunächst möchte ich mich im Namen aller FR-ler bedanken, dass Sie bei uns geblieben sind. Die Zeiten in der vorläufigen Insolvenz waren für uns ganz gewiss nicht einfach, aber sie waren auch für Sie nicht gerade leicht. Wir haben uns bemüht, die gewohnt gute Zeitung zu machen. Sie, unsere Leser, haben trotz aller Ungewissheit mit uns an eine gemeinsame Zukunft geglaubt.

Es hat sich gelohnt. Für uns alle. Es geht weiter mit der FR. In der Satzung und den Arbeitsverträgen steht: Die Frankfurter Rundschau ist eine linksliberale Zeitung. Das wollen wir alle so, Sie, die die Rundschau lesen, wir, die sie machen und die neuen Besitzer, die es in die Verträge schreiben.

Ich weiß, dass manche anderen Zeitungen daran Zweifel geäußert haben, dass gehässig vermutet wurde, wir würden künftig Texte drucken, die nicht von der FR stammen. Ich kann Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, nur sagen: Überprüfen Sie uns in der Realität. Jeden Morgen, wenn die Zeitung auf den Tisch kommt! Sie werden keinen Artikel finden, der auch in der Frankfurter Neuen Presse oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung steht, den anderen Zeitungen unserer neuen Eigner.

Sie werden auch gehört haben, dass man mit 28 Redakteuren keine Zeitung machen kann. Das will auch niemand. Dieses Team ist der Kern der Produktionseinheit der Zeitung. Natürlich werden viel mehr Journalisten für die Frankfurter Rundschau arbeiten und schreiben. Und sie werden eine gute Zeitung machen.

Denn wir haben noch das eine oder andere vor - jetzt, wo die Rundschau auf einer soliden finanziellen Grundlage steht.

Ihr Arnd Festerling

Chefredakteur

In eigener Sache

Die Frankfurter Rundschau stellt einen Insolvenz-Antrag - die Zeitung erscheint weiter. Das Spezial.


In eigener Sache

Die Zukunft der Frankfurter Rundschau ist gesichert. Die Eigentümer betonen, es gibt keinen Einfluss auf das gewachsene politische Profil. Chefredakteur Festerling blickt nach vorne: "Wir haben einiges vor."

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