Simone Laudehr spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau über ruppige Nigerianerinnen, Aggressionsbewältigung und den FC Bayern München.
Simone Laudehr, 24, ärgerte sich gegen Nigeria über viele Fouls und rächte sich mit dem Siegtor.
Foto: dapd
Simone Laudehr, 24, ärgerte sich gegen Nigeria über viele Fouls und rächte sich mit dem Siegtor.
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Frau Laudehr, das war mehr Krampf als Spielkunst. Stimmen Sie dem zu?
Uns war immer klar, dass das kein Durchmarsch wird. Alle Teams versuchen, den Weltmeister zu stürzen. Wir haben die Bälle zu lange gehalten, da konnten wir nicht richtig Druck machen.
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Die Begegnung von der ersten bis zu letzten Minute in unserem Ticker.
Die besten Torjäger, Tore und Gegentore, Pässe, Fairness und Tacklings - die komplette Statistik. Außerdem: Alle Teams auf einen Blick.
Alle Ergebnisse und Tabellen: Gruppe A (Deutschland, Frankreich, Kanada, Nigeria), Gruppe B (England, Japan, Mexiko, Neuseeland), Gruppe C (Nordkorea, USA, Schweden, Kolumbien), Gruppe D (Äquatorial-Guineda, Australien, Brasilien, Norwegen).
Waren Sie überrascht von der Gangart der Nigerianerinnen?
Wir wussten, dass sie hart spielen werden, aber das ging schon auf die Knochen.
Sie scheinen die Frau für die wichtigen Tore zu sein: im WM-Finale 2007 das 2:0 zum Endstand, jetzt gegen Nigeria der Siegtreffer?
Ich wollte den unbedingt reinmachen. Ich hab auch noch geschaut, wo die Torhüterin steht. Wichtig ist, dass wir im Viertelfinale stehen. Das zählt.
Aber um den Titel zu gewinnen, muss sich noch einiges ändern?
Wir müssen vor allem vorne besser und schneller kombinieren. Die Abwehr stand gut, hat gut gedoppelt. Um die Partie genau zu analysieren, bin ich jetzt unmittelbar nach dem Spiel viel zu müde. Wichtig war zu zeigen, dass wir auch solche Spiele gewinnen können.
Vor dem WM-Start war in der Mannschaft immer viel die Rede davon, dass es darum gehe, Spaß zu haben. Nach zwei Spielen, in denen es nicht so rund lief: Wie hoch ist mittlerweile der Spaßfaktor noch?
Nach so einem Spiel denkt man sicher nicht zuerst an Spaß. Das war ein hartes Stück Arbeit.
Zeitweise sah es von der Tribüne so aus, als seien Sie und andere Spielerinnen richtig wütend über die Härte gewesen?
Es ist nicht lustig, immer in die Füße getreten zu bekommen. Die Wut habe ich über das Tor rausgelassen. Das war die perfekte Antwort.
1:0 gegen Nigeria: DFB-Frauen im WM-Viertelfinale
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1:0 gegen Nigeria: DFB-Frauen im WM-Viertelfinale
Torfrau Nadine Angerer klärt mit einer Parade vor dem deutschen Tor.
Die verletzte Melanie Behringer liegt am Boden und wird darauf gegen Alexandra Popp ausgewechselt.
Torschützin Simone Laudehr (l) klatsch mit Teamkameradin Kim Kulig nach dem 1:0 ab.
Die deutschen Spielerinnen jubeln nach dem Tor von Simone Laudehr mit der Torschützin.
Celia Okoyino da Mbabi (r) kämpft mit der Nigerianerin Desire Oparanozie um den Ball.
Babett Peter liegt von einer Nigerianerin gefoult auf dem Spielfeld.
Simone Laudehr (m) läuft nach ihrem Tor jubelnd vom nigerianischen Tor fort.
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Frankfurt guckt die Zitterpartie gegen Nigeria
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Frankfurt guckt die Zitterpartie gegen Nigeria
Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Rappelvoll war es auf der Fanmeile am Frankfurter Mainufer während des Spiels der DFB-Frauen gegen Nigeria. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch dann brachte Simone Laudehr die Zuschauer mit ihrem erlösenden Tor zum Jubeln.
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Sie tragen als Glücksbringer ein Schweißband von Bayern München.
Ich habe ja mal da gespielt und ich bin Fan von Bayern und von Bastian Schweinsteiger. Ich finde gut, wie er spielt. Ich will ihn nicht kopieren, aber ich schaue mir viel von seiner Spielweise ab.
Jetzt geht es gegen Frankreich. Wird das ein anderes Spiel?
Ich gehe davon aus. Sie spielen technisch guten Offensivfußball. Das wird uns entgegenkommen. Wir wollen unbedingt Gruppenerster werden.
Aufgezeichnet von Jürgen Ahäuser