Die deutsche Nationalspielerin Simone Laudehr hat nach dem wenig überzeugenden 1:0 gegen Nigeria und dem Erreichen des Viertelfinales in der Pressekonferenz am Freitag vor überzogenen Erwartungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft gewarnt. „Wir wussten alle, dass wir bei der WM keinen Durchmarsch erwarten können. Jede Mannschaft will den zweifachen Weltmeister stürzen. Da gibt es eben auch Spiele, in die wir uns rein kämpfen müssen.“
Laudehr, die das entscheidende Tor erzielte, fügte hinzu, dass die große Kulisse die Mannschaft nicht lähmen würde. „Wir kriegen das irgendwann auf dem Platz gar nicht mehr mit, weil wir auf das Spiel konzentriert sind.“
Kim Kulig, ihre Kollegin im Mittelfeld, hofft, dass sich die Mannschaft am nächsten Dienstag (20.45 Uhr) im Gruppenfinale gegen Frankreich in Mönchengladbach spielerisch steigern werde. „Das wird ein ganz anderes Spiel werden“, sagt Kulig, „Frankreich ist technisch versiert. Das liegt uns mehr.“ (dapd)
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