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News vom Bornheimer Hang: Spielberichte und Interviews, Nachrichten und Hintergründe zum FSV

19. März 2016

1. FC Heidenheim - FSV Frankfurt: Eine gefühlte Niederlage

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Torschützen unter sich: Denis Thomalla (links) und FSV-Profi Fanol Perdedaj. Am Ende hieß es 2:2.  Foto: dpa

Der FSV Frankfurt verspielt in Heidenheim eine 2:0-Führung und muss sich am Ende mit einem Unentschieden begnügen.

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Spätestens als Fanol Perdedaj nach genau 73 Spielminuten den Ball mit einem wunderbaren Linksschuss in den Winkel des Heidenheimer Tores jagte, schien der perfekte Abend für den FSV Frankfurt eingetütet. Der fulminante Kracher des emsigen Mittelfeldspielers bedeutete das 2:0; da konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen, zu abgezockt und erwachsen war der FSV aufgetreten, um sich diesen Vorsprung in der Schlussphase noch aus der Hand nehmen zu lassen. Selbst die heimischen Zuschauer glaubten kaum noch an ein Comeback des FCH.

Genau eine Viertelstunde später lagen sich die Mannen von Trainer Frank Schmidt in den Armen, die Fußballer aus Frankfurt stützten indes die Hände auf die Knie und schüttelten ungläubig den Kopf, Trainer Tomas Oral schimpfte wie ein Rohrspatz. Aus einem 2:0 für den FSV war ein 2:2 geworden, und keiner wusste so recht, wie den Hessen geschah. Ein Niederschlag zur Unzeit. „Es ist sehr, sehr bitter, dass wir die verdienten Punkte nicht festgemacht haben“, sagte FSV-Boss Clemens Krüger. „Die Enttäuschung und der Frust sind sehr groß. Die drei Punkte hätten uns riesig weitergeholfen.“

Im nächsten Atemzug blickte der Geschäftsführer allerdings sofort nach vorne. „Wir dürfen uns jetzt nicht so lange damit beschäftigen, es bringt ja nix. Die Leistung der Mannschaft war sehr ordentlich.“ Nach der Länderspielpause kommt der 1. FC Nürnberg an den Bornheimer Hang, da wird es nicht unbedingt leichter.

Was Krüger allerdings sehr wohl umtrieb, war die Frage, weshalb die Schwarzblauen in letzter Zeit sehr regelmäßig zum Schluss empfindliche Nackenschläge und Gegentore einstecken müssen. In den Partien gegen Bielefeld, Duisburg, Freiburg und jetzt in Heidenheim wurde der FSV ganz spät auf die Bretter geschickt, auch in Karlsruhe fiel der Ausgleich eher gegen Ende des Spiels. „In der Vorrunde war das noch anders“, sagte Krüger. „Wir müssen jetzt genau analysieren, weshalb wir die Spiele zum Schluss wegschenken.“

Krüger: „Oral bleibt“

Für den FSV-Chef steht der scheidende Coach Tomas Oral dennoch nicht zur Disposition. „Der Trainer bleibt“, stellte er nach dem Schlusspfiff unmissverständlich klar. Die Diskussion um den zum Karlsruher SC wechselnden Oral sei nicht von ihm geführt worden. „Das war ein Medienthema, wir haben die Schlagzeilen nicht produziert.“ Die Namen möglicher Nachfolger machten schon die Runde, Kosta Runjaic (einst in Darmstadt, zuletzt in Kaiserslautern und kürzlich auch beim Nachbarn Eintracht Frankfurt gehandelt) wurde genannt, genauso wie der von Ralf Loose. Zurzeit scheint es so, als würde die Antwort auf die Trainerfrage beim FSV aber eher Tomas Oral heißen. Erst einmal.

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In Heidenheim war es einigermaßen merkwürdig, dass der FSV die Partie nicht nach Hause bringen konnte. Die Frankfurter hatten die Angelegenheit im Griff, setzten immer wieder Nadelstiche nach vorne. Es war eine reife Leistung der Mannen vom Bornheimer Hang. Und doch verließen sie den Platz wie begossene Pudel, dieses Remis war eine gefühlte Niederlage – weil Denis Thomalla (81.) und Ben Halloran (88.) noch zuschlugen und die Treffer von Taiwo Awoniyi in der 22. Minute (unter gütiger Mithilfe des früheren Eintracht- und Darmstadt-Torwarts Jan Zimmermann) und Fanol Perdedaj (73.) egalisierten – und für lange Gesichter beim FSV sorgten.

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