Der eingeplante Abstecher nach Stuttgart kam Edmond Kapllani gerade recht. Vielleicht konnte ihn der Kumpel, den der Stürmer des FSV Frankfurt dort besuchte, ein wenig aufheitern. Denn die Diagnose sei schon „arg deprimierend“.
Wie sich herausstellte, war beim Hallenturnier in Frankfurt vor einer Woche sein hinteres Kreuzband im linken Knie teilweise gerissen. Der Albaner muss nun für sechs Wochen eine Schiene tragen und dann ein Aufbautraining absolvieren. „Das ist blöd und absolut kein guter Jahresstart“, fluchte er während der Autofahrt. „Aber ich bin eine Kämpfernatur.“
Den Stürmer werden sie beim Zweitligisten schmerzlich vermissen, schließlich hat Kapllani dem FSV mit seinen sieben Toren in 19 Spielen schon so manchen Punkt in dieser Saison gesichert. Gut möglich, dass man nun doch auf dem Transfermarkt zugreift. „Wir werden uns Gedanken machen“, verrät Uwe Stöver.
Vielleicht könnten auch die wieder genesenen Marcel Gaus oder Zafer Yelen, der gestern bei der 1:2-Testspielniederlage im Trainingslager an der Türkischen Riviera gegen Greuther Fürth per Freistoß traf, die Lücke schließen. Unterdessen habe man mit Manuel Konrad und Yannick Stark eine „sehr gute Basis für Vertragsgespräche gefunden“, sagt Stöver.
In Side, nur wenige Kilometer vom FSV-Quartier entfernt, gab Drittligist SV Darmstadt 98 gestern die Verpflichtung des 27-jährigen Innenverteidigers Aytac Sulu vom österreichischen Zweitligisten Rheindorf Altach bekannt. Außerdem wurde der Vertrag von Ugur Albayrak aufgelöst.
Kickers Offenbach testet dagegen mit unverändertem Personal. Gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig verlor der OFC knapp mit 0:1. Am Rande der Partie wurde allerdings bekannt, dass Mark Husterer am 16. Januar am Meniskus operiert werden muss und deshalb mindestens zwei Monate fehlen wird. (ser.)
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