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16. Februar 2013

FSV Frankfurt: Herr Huber sucht das Glück

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Alexander Huber sieht beim FSV erfreuliche Perspektiven und hat deshalb seinen Vertrag verlängert.  Foto: Pressehaus

Auch weil der Außenverteidiger in Kürze Vater wird, bindet er sich bis 2016 an den FSV Frankfurt.

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Es gibt Phasen im Leben, da kann man das Glück förmlich greifen, da scheint sich alles wie von selbst zu fügen. Alexander Huber, Profifußballer in Bornheim, steckt gerade in so einem Abschnitt. Bei ihm läuft es – sowohl beruflich als auch privat. In Kürze wird der 27-jährige Vater. Da bietet es sich an, Nägeln mit Köpfen zu machen, dem jungen Familienglück eine bodenständige Zukunft zu bieten.

"Kind der Region"

Huber hat das getan und am Freitag seinen Vertrag beim Zweitligisten FSV Frankfurt verlängert. Nicht einfach nur so, sondern gleich um drei Jahre bis zum Sommer 2016. Das ist schon eine beträchtliche Zeit, aber für Huber nicht ungewöhnlich. Der blonde Abwehrspieler, in Tadschikistan geboren und in Hessen aufgewachsen, sieht sich selbst als „Kind der Region“.

Hier, im Rhein-Main Gebiet, fühle er sich heimisch, hier sei er zu Hause. Kurz und knapp: „Es passt einfach alles“, sagt Huber und meint damit natürlich auch seinen Arbeitgeber. Beim FSV Frankfurt hat er in den vergangenen anderthalb Jahren 49 Zweitligaspiele absolviert, eigentlich gehörte er immer zur Stammformation. Seine Auftritte auf der rechten Außenbahn sind nicht spektakulär, nicht atemberaubend oder zirkusreif. Huber bevorzugt das klassische Handwerk, er arbeitet intensiv und solide. Auf ihn ist Verlass. „Er hat unsere Erwartungen vollends erfüllt und passt perfekt in die Mannschaft“, lobt Uwe Stöver. Gerne hätte der Sportchef schon weitere Vertragsverlängerungen verkündet, aber es läuft nicht alles so schnell und scheinbar reibungslos wie bei Alexander Huber.

Manuel Konrad und Yannick Stark liegen ebenfalls Angebote vor, die beiden zögern aber. Wahrscheinlich muss der Verein die Offerten noch einmal nachbessern. „Es braucht eben seine Zeit“, beschwichtigt Stöver, der gestern auch Nils Teixeira ein neues Arbeitspapier vorgelegt hat. Würde der Verteidiger verlängern, soll er sich mit Huber um den Platz auf der rechten Seite streiten. Für links, wo Teixeira bisher meist auflief und im Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Energie Cottbus aufgrund seiner Rotsperre durch Anthony Jung ersetzt wird, sucht der Verein noch eine Verstärkung.

Am Sonntag gegen Cottbus

Es ist offensichtlich: Die Bastelarbeiten für die neue Spielzeit sind längst angelaufen. Dass dabei auch der wieder einmal am Knie verletzte Brasilianer Gledson eine Rolle spielt, unterstrich Trainer Benno Möhlmann. Es sei nun keinesfalls so, dass man mit ihm nicht weiter arbeiten wolle. „Wir haben die Gespräche nur in der Zeit verschoben.“ Am Sonntag ersetzt ihn Tim Heubach, auch Mathew Leckie könnte nach dem 2:0-Sieg in Aue wieder von Beginn an auflaufen und Marcel Gaus verdrängen.

Möhlmann will trotz des ersten Erfolgs im neuen Jahr keine Bequemlichkeit einkehren lassen. Mit Cottbus erwarte man nun „ein ganz anderes Kaliber. Wir werden in einigen Bereichen eine Schippe drauflegen müssen“. Denn für die Lausitzer, seit September auswärts sieglos, ist es nach nur drei Punkten aus den vergangenen sechs Partien schon fast die letzte Chance, im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mitzureden. Mit einem Sieg könnte sogar der FSV in der Tabelle vorbeiziehen und Huber hätte in dieser Woche einen weiteren Grund zur Freude.

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