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FSV
News vom Bornheimer Hang: Spielberichte und Interviews, Nachrichten und Hintergründe zum FSV

15. März 2013

FSV Frankfurt: Innenverteidiger gesucht

 Von 
Marc Heitmeier ist gestern wieder ins Training eingestiegen und hielt durch.  Foto: pressehaus

Vor dem Spiel in Paderborn gehen FSV-Trainer Benno Möhlmann langsam die Verteidiger aus. Der Personaletat für die kommende Saison liegt bei 5,3 Millionen Euro.

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Uwe Stöver ist verschnupft. Dick eingemummelt hockt der Sportmanager des Zweitligisten FSV Frankfurt in der Medialounge. Eigentlich gehört der Mann ins Bett. „Aber ich wollte doch mal hören, was der Trainer vor dem Spiel in Paderborn sagt“, sagte Stöver fast schon entschuldigend. Der Kabine aber ist er ferngeblieben. „Ich will ja niemanden anstecken.“ Der Hinweis ist berechtigt.

Heitmeier wohl fit

Die Personalnot vor der Fahrt nach Ostwestfalen ist groß genug. Vor allem in der Innenverteidigung gehen Trainer Benno Möhlmann die Spieler aus. Tim Heubach zwickt die Leiste, Marc Heitmeier klagte in den vergangenen Tagen über anhaltende Magen-Darm-Probleme, trainierte gestern erstmals wieder mit der Mannschaft. „Wir werden sehen, wie weit er kräftemäßig ist“, sagte Möhlmann und will erst in Paderborn entscheiden, „inwieweit wir ihn zum Einsatz bringen können“.

Natürlich gibt es auch einen Plan B. Aber Möhlmann verrät ihn nicht. Bringt ja auch nichts, so der Cheftrainer, „der kann sich ständig verändern“. Den Job des zweiten zentralen Verteidigers neben Kapitän Björn Schlicke könnten auch Manuel Konrad oder Moise Bambara übernehmen. Auch Anthony Jung („Der hat schon mal bei der U23 Innenverteidiger gespielt“, so Möhlmann) oder Marcel Kaffenberger („Der war auf der Position in der Winterpause getestet worden“, so Stöver) sind Kandidaten. Gestern ging Möhlmann aber davon aus, „dass Heitmeier spielen kann“.

40-Punkte-Marke knacken

Mit einem Sieg in Paderborn wäre das Saisonziel erreicht, die 40-Punkte-Marke geknackt und somit der Kampf gegen den Abstieg auch offiziell kein Thema mehr. Das Selbstbewusstsein bei den Bornheimern ist nach dem 6:1-Sieg vor einer Woche gegen Aalen natürlich groß. „Wir sind stark gelobt worden für die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind“, sagt Möhlmann und hofft darauf, dass die Spieler das auch richtig einzuordnen verstehen. „Die Fans und die Öffentlichkeit wollen, dass wir so weitermachen.“

Die gute Stimmung in der Mannschaft hat sich natürlich längst auch auf die Funktionäre des FSV übertragen. Am Donnerstag haben die Geschäftsführer Clemens Krüger (Finanzen) und Jens-Uwe Münker (Organisation) die Lizenzunterlagen für die zweite Liga bei der DFL im Westend („Wir planen mit einem Personaletat von 5,3 Millionen Euro“, so Krüger) und anschließend auch die Zulassungsunterlagen für die dritte Liga in der DFB-Zentrale im Stadtwald abgegeben. „Wir haben den Ebbelwei-Express genommen“, flachste Münker. Stöver lag da längst schon wieder im Bett.

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