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06. Januar 2016

FSV Frankfurt: Oumari braucht ein Attest

 Von Manuel Schubert
Thomas Oral kann sich langsam nach einem neuen Abwehrspieler umhören.  Foto: Pressehaus

Beim FSV Frankfurt verwundert es kaum jemanden, dass der wechselwillige Innenverteidiger Joan Oumari beim Laktattest fehlt.

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André Weis sah man den wohlverdienten Urlaub am meisten an. Der Torwart des Fußballzweitligisten FSV Frankfurt ist über Silvester mit drei Kumpels ins sonnige Miami geflogen, gemeinsam besuchte das Quartett dort zwei Basketball-, ein Eishockey sowie ein Footballspiel. Und das alles bei 26 Grad. Dementsprechend gut gebräunt war der Schlussmann, als er am Montagvormittag durch die kühle Leichtathletikhalle in Kalbach joggte. Daneben wirkte selbst der brasilianische Teamkollege Yann Rolim ein wenig blass.

Doch jetzt ist Schluss mit Entspannen. Der obligatorische Laktattest hat gestern um 9 Uhr die Wintervorbereitung bei den Bornheimern eingeläutet. In vier Gruppen aufgeteilt drehten die Spieler fünf mal sechs Runden auf der weinroten Tartanbahn. Und zum Abschluss folgte der berühmte Piekser ins Ohr. Man munkelt, es sei niemand abgehängt worden.

USA, Nigeria, Brasilien – obwohl die FSV-Profis ihren Weihnachtsurlaub quer über den Globus verteilt hatten, tanzten sie pünktlich im Frankfurter Norden an. „Alle sind rechtzeitig wiedergekommen, das muss man sagen“, lobte Trainer Tomas Oral, der das Geschehen von der Tribüne beobachtete. Und auch wenn manche Spieler deutlich schneller und lauter hechelten, als die anderen, haben alle die zweieinhalbwöchige Pause unverletzt überstanden. Lediglich Kapitän Manuel Konrad und Stürmer Edmond Kapllani konnten den Belastungstest grippegeschwächt nicht zu Ende bringen.


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Warten auf die ärztliche Bestätigung

Doch Moment, wo war eigentlich Joan Oumari? Offiziell hatte sich der wechselwillige Innenverteidiger krank gemeldet, doch das glaubt ihm beim FSV kaum noch jemand. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Frankfurter den Deutsch-Libanesen, der mit seiner aktuellen Rolle als Reservist nicht klarkommt, gerne verkaufen würden. Ein Transfer wäre in beiderseitigem Interesse. Ob der 27-Jährige nun am Montag wirklich krank war, oder einfach geschwänzt hat, das weiß wohl nur der Spieler selbst. Oral jedenfalls ließ durchklingen, er sei mal gespannt, ob Oumari ein Attest vorzeigen könne.

Doch eins ist auch klar: Mit nur zwei Innenverteidigern wird der FSV nicht in die Rückrunde gehen. Sollte Oumari den Klub verlassen, blieben nur noch Florian Ballas und Lukas Gugganig übrig. „Wenn Jo weggeht, müssen wir schauen, dass wir einen Ersatz haben“, betonte Oral. Und auch sonst hätte der Trainer da noch einen kleinen Wunsch: Zu einem neuen Mann für die offensive Außenbahn würde er nicht Nein sagen. Das Anforderungsprofil: „einer, den du bei einem engen Spiel mal nach 70 Minuten reinbringen kannst“.

In der nun gestarteten Vorbereitung will der 42-Jährige auch mental einiges anstoßen: „Wir müssen uns als Mannschaft stabilisieren und weiter am Teamspirit arbeiten.“ Gelegenheit dazu bietet das Trainingslager im türkischen Side (18. bis 28. Januar), für das der FSV nun zwei interessante Testspielgegner gewinnen konnte: Am 28. Januar messen sich die Bornheimer mit Europa-League-Finalist Dnipro Dnipropetrowsk, einen Tag später mit RB Salzburg. Vielleicht dann schon mit neuem Innenverteidiger.

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