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FSV
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11. März 2013

FSV Frankfurt: Trotz Kantersiegs hebt der FSV nicht ab

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Mann des Spiels: Michael Görlitz bereitete drei der sechs Treffer vor. Foto: imago sportfotodienst

Der 6:1 Erfolg gegen Aalen ist mehr als eine Momentaufnahme. Finanz-Geschäftsführer Clemens Krüger reicht diese Woche Lizenzunterlagen für Liga zwei ein.

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Auch zwei Tage nach dem 6:1-Kantersieg gegen den VfR Aalen grinste Clemens Krüger mit sich selbst um die Wette. Ein Wohlgefühl der besonderen Art. Denn „wir haben ein Ausrufezeichen gesetzt“, sagte der Finanz-Geschäftsführer des FSV Frankfurt am Sonntag. Es war der höchste Saisonsieg des Fußballsportvereins in der laufenden Spielzeit. Krüger: „So ein Sieg trägt einen wunderbar durchs Wochenende.“

Feste Größe

Dieser Erfolg ist mehr als eine Momentaufnahme. Sicherlich, ein halbes Dutzend Tore haben die Schwarzblauen letztmals vor vielen, vielen Jahren in der Amateurliga erzielt. Der FSV ist aber nicht erst seit dieser Saison eine feste Größe in der zweiten Liga. In den vergangenen fünf Jahren haben sie sich einen Stellenwert im Bundesligaunterhaus erarbeitet, der längst über jenes Graue-Maus-Image hinausgeht, das ihnen fälschlicherweise noch immer anheftet.

Erstmals seit dem Aufstieg 2008 scheint es dem FSV zu gelingen, zwei gleich gute Halbserien zu spielen. Der verdiente Lohn lässt sich aus der Tabelle ablesen. Nach 25 Spielen ist der FSV mit 37 Punkten Sechster, in den zurückliegenden Wochen pendelte der Klub zwischen Platz vier und acht. Eine Region, in der Krüger seinen FSV nur allzu gern sieht. In seiner ganz persönlichen Punkterechnung sieht der gebürtige Berliner die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann auf einem einstelligen Tabellenplatz einkommen: „Ich denke, wir werden am Ende um die 48 Punkte haben.“

Für den Mann des Geldes sind das nicht nur sportlich wichtige Eckdaten. Denn je besser der FSV gelistet sein wird, desto mehr Geld sprudelt in die Kassen des finanziell seriös wirtschaftenden Traditionsklubs. In der aktuellen TV-Geldrangliste wird der FSV auf Platz elf geführt, knapp hinter Union Berlin. Das würde dem FSV in dieser Saison summa summarum 4,46 Millionen Euro sichern.

Klassenerhalt bleibt Hauptziel

Grundlage der Berechnungen sind die Platzierungen der vergangenen vier Jahre, wobei die Gewichtung der aktuellen Saison am höchsten ist. In der kommenden Saison werden sogar die letzten fünf Jahre zur Bemessung herangezogen. Und weil der im vergangenen September neu verhandelte TV-Vertrag zu verbesserten Konditionen abgeschlossen werden konnte, insgesamt 628 Millionen Euro auf die 36 Vereine der Ersten und Zweiten Bundesliga zu verteilen sind, darf der FSV in der kommenden Saison auf Mehreinnahmen aus dem Fernsehtopf hoffen. Sollte der FSV im nächsten Jahr seinen elften Platz im TV-Geldranking behaupten, überweist die Deutsche Fußballliga DFL rund 5,6 Millionen Euro an den Bornheimer Hang − ein zusätzliches Plus von gut 1,1 Millionen Euro.

„Das Geld können wir natürlich sehr gut gebrauchen“, sagte Krüger am Freitagabend. Wer nicht? Der FSV möchte den nächsten Schritt gehen, ohne dabei die Augen vor den Realitäten der zweiten Liga zu verschließen. Denn auch in der neuen Spielzeit ist das Hauptziel der Klassenerhalt. Dass der FSV in der aktuellen Spielzeit nur drei Punkte von einem Relegationsplatz entfernt in Lauerstellung liegt, bleibt nur eine nette Randerscheinung, die niemanden im Verein verrückt spielen lässt.

In dieser Woche wird Krüger bei der DFL die Lizenzunterlagen für die zweite Liga einreichen und in der DFB-Zentrale die Zulassungsunterlagen für die dritte Liga hinterlegen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, so Krüger. Auch das vermittelt ihm ein Wohlgefühl der besonderen Art.

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