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«Verbraucherlotse» gibt Ratschläge für Ernährung bis Finanzen

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist nicht immer direkt erreichbar - der «Verbraucherlotse» ihres Hauses schon. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist nicht immer direkt erreichbar - der «Verbraucherlotse» ihres Hauses schon. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Berlin. Wie vermeide ich hohe Kreditzinsen? Was ist beim Beratungsprotokoll der Bank zu beachten? Und auf welche Entschädigungen haben Reisende ein Recht, wenn sich der Flug verspätet? Ein neuer «Verbraucherlotse» will Konsumenten weiterhelfen.

Egal, ob es sich um Fragen zu Ernährung, Einkauf oder Finanzen handelt - jeder Bürger soll von sofort an fachkundigen Rat erhalte über einen neuen Service, den Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) in Berlin startete.

Nach ihrer Einschätzung wird sich der sogenannte Verbraucherlotse «rasch zu einer wichtigen Orientierungshilfe bei allen Verbraucherfragen entwickeln». Ein Anruf genüge, um die gewünschte Information zu erhalten oder «ohne Umwege an die richtigen Stellen gelotst» zu werden. Eine Rechtsberatung gibt es allerdings nicht.

Für den Service wurden bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung 13 Stellen neu eingerichtet. Sollten aus aktuellem Anlass - etwa nach Warnungen bei der Lebensmittelsicherheit - viele Anrufer die Telefonleitungen glühen lassen, kann die Zahl der Verbraucherlotsen innerhalb eines Tages deutlich aufgestockt werden. Mit dem neuen Service setzt das Ministerium ein Vorhaben aus dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag um.

0228 - 24 25 26 27 an Werktagen von Montag bis Donnerstag: 8 Uhr bis 18 Uhr

info@verbraucherlotse.de

Verbraucherlotse Postfach 14 02 70, 53107 Bonn (dpa)

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