Drucken per Mail

Geld, Gold und Aktien: Drei Bausteine für das Depot

Ältestes Zahlungsmittel der Welt - Neben Edelmetallen wie Gold sollten Anleger auf zwei weitere Bausteine setzen: Geldwerte und Aktien. Foto: Bundesbank/dpa
Ältestes Zahlungsmittel der Welt - Neben Edelmetallen wie Gold sollten Anleger auf zwei weitere Bausteine setzen: Geldwerte und Aktien. Foto: Bundesbank/dpa

Stuttgart. Eine alte Börsenregel lautet: Lege niemals alle Eier in einen Korb. Übersetzt heißt das: Anleger sollten ihr Geld verteilen. «Auf diese Weise wird das Risiko gemindert», erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Drei Bausteine reichen, um das Depot gut aufzustellen: «Investieren können Anleger in Geldwerte, Aktien sowie Immobilien oder Edelmetalle», empfiehlt Nauhauser. Geldwerte bilden dabei die Basis. «Hierzu zählen nicht nur die Gelder auf dem Tagesgeld- oder dem Festgeldkonto», erklärt der Finanzexperte. «Dazu können auch die privaten Renten- oder Riester-Versicherungen gezählt werden.» Dabei sollte die Rendite über der Inflationsrate liegen, damit das Geld nicht an Wert verliert. Bei Tagesgeldkonten sind derzeit 2 Prozent Zinsen möglich, bei Festgeldanlagen für 12 Monate sogar etwas mehr.

Ein weiterer Baustein sind Aktien. Hier sollten Anleger das Geld möglichst nicht in einzelne Titel stecken, sondern über verschiedene Papiere und auch Märkte verteilen. «Am besten eignen sich dazu börsengehandelte Indexfonds», sagt Nauhauser. Diese sogenannten ETFs investierten in die Papiere, die in den jeweiligen Indizes enthalten sind. So könnten Anleger in Europa, Nordamerika, Asien und den Schwellenländern investieren. «Das birgt Risiken, aber auch Chancen.»

Der dritte Baustein sollten Sachwerte wie Edelmetalle oder Immobilien sein. «Gold etwa ist das älteste Zahlungsmittel der Welt», sagt Nauhauser. «Es wird jede Währungskrise überstehen.» Allerdings sei eine Rendite hier nur über eine Preissteigerung möglich. Bei Immobilien sollten Kleinanleger auf Offene Immobilienfonds setzen. Daran könnten sie sich schon mit wenig Mitteln beteiligen. (dpa/tmn)

Jetzt kommentieren