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Sparbuch zu Weihnachten: Geldgeschenke vorher absprechen

Ein kleiner Goldbarren aus dem Automaten für den Gabentisch? Nicht jeder kann damit etwas anfangen. Foto: Ingo Wagner
Ein kleiner Goldbarren aus dem Automaten für den Gabentisch? Nicht jeder kann damit etwas anfangen. Foto: Ingo Wagner

Frankfurt/Main. Geldanlagen sind oft mit längeren Kündigungsfristen verbunden. Um mit einem Geld-Geschenk wirklich zu punkten, sollte man sich vorher nach den Interessen des Beschenkten erkundigen.

Wer zu Weihnachten eine Geldanlage verschenken will, sollte das vorher absprechen. Denn ein Umtausch kann in diesem Fall schwierig werden. Darauf weist die Aktion «Finanzwissen für alle» der Fondsgesellschaften hin. Geeignet sind daher Anlagen, die sich flexibel und ohne zusätzliche Kosten wieder verkaufen lassen.

Entscheidend sind wie bei jedem Geschenk auch bei der Geldanlage der Bedarf und die Bedürfnisse des Beschenkten. Danach sollte konkret gefragt werden. Denn mit vielen Sparverträgen binden sich Anleger über mehrere Jahre und ein vorzeitiger Ausstieg kann Kosten verursachen. Gerade bei Jugendlichen können sich die Konsumgewohnheiten und Bedürfnisse schnell ändern.

Ein beliebtes Weihnachtsgeschenk ist zum Beispiel Gold. Doch dabei fällt in der Regel eine Verkaufsgebühr an. Außerdem kostet die Aufbewahrung der Münzen oder Barren im Banktresor Geld. Auch bei langfristigen Sparverträgen - etwa einem Bausparvertrag oder Versicherungen - werden Gebühren fällig. Die Rückgabe vor Ablaufzeit schmälert die Rendite. Ein Konto oder einen Banksparplan einzurichten, sind dagegen zwei flexible Möglichkeiten. (dpa/tmn)

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