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19. März 2009

Telefonsex: Verbraucherzentrale warnt vor Rechnungen

Telefonsex? Der Fotograf der Nachrichtenagentur ddp schreibt: "Eine junge Frau entblößt ihren 'Allerwertesten' in einer Telefonzelle der Deutschen Telekom in München. Ob die 'Hinternfrau' versuchte, den ungeduldig wartenden Hintermann zu vertreiben, oder ob es sich um 'Telefonsex' im weitesten Sinne handelte, war nicht herauszufinden." Foto: ddp

Vor fragwürdigen Rechnungen für Telefonsex warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Es geht um Mahnungen der Firma TRC Telemedia.

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Mainz. Vor fragwürdigen Rechnungen für Telefonsex warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Wie sie in Mainz mitteilte, geht es um Mahnungen der Firma TRC Telemedia.

Angeblich haben die Angeschriebenen nach den Angaben eine bestimmte Telefonnummer angerufen und damit eine "kostenpflichtige Serviceleistung" in Anspruch genommen. In einer kurze Zeit später verschickten Mahnung heiße es dann: "Von Ihrem Telefonanschluss wurde eine Telefonsex-Serviceleistung in Anspruch genommen". Der Rechnungsbetrag betrage dann inklusive Mahnkosten bereits 110 Euro.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale besteht eine Zahlungspflicht aber nur, wenn eine Leistung tatsächlich bestellt oder vereinbart war. Sie rät Betroffenen, sich von den Firmen nachweisen zu lassen, dass ein wirksamer Vertrag über den geforderten Preis abgeschlossen wurde.

Der Nachweis, dass überhaupt vom Apparat des Anschlussteilnehmers ein Gespräch geführt wurde, werde dem "Service"- Anbieter aber schwer fallen, hieß es. Diese seien keine Netzbetreiber von Telekommunikationsdiensten, wie etwa die Telekom, und könnten demzufolge auch keinen Einzelverbindungsnachweis vorlegen.

Die Verbraucherzentrale rät außerdem, Strafanzeige zu erstatten, wenn sicher ist, dass die in der Mahnung oder Rechnung genannte Festnetznummer nicht angerufen wurde und die Forderung unberechtigt ist. Wer gegen die Rechnung beziehungsweise Mahnung Widerspruch einlegen wolle, sollte dies per Einschreiben mit Rückschein tun.

Als Hilfestellung bietet die Verbraucherzentrale einen Musterbrief an, der in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale erhältlich ist oder im Internet herunter geladen werden kann. (dpa)

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