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Gericht
FR-Gerichtsreporter Stefan Behr berichtet über kuriose, traurige, aufwühlende und schockierende Prozesse.

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Der Prozess um Schmiergeldzahlungen in der Cargo-City Süd verzögert sich. Die Staatsanwaltschaft legt weitere Akten als Beweismaterial vor. Neu sind die allerdings nicht. Die Unterlagen befinden sich bereits seit geraumer Zeit im Besitz der Ermittler. Mehr...

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Die abgebrannte Ruine des alten "Orange Beach"-Clubs.

Der mutmaßlichen Brandstifter des Orange Beach ist zu zwei Jahren Haft verurteilt worden - allerdings wegen Einbruchs. Brandstiftung war dem 29-Jährigen nicht nachzuweisen. Von seinen Komplizen fehlt bis heute jede Spur.  Mehr...

Die "Justizia" des Gerechtigkeitsbrunnes auf dem Frankfurter Römer (Symbolbild).

Mit dem Kunststoff seines Rucksacks verschmilzt ein Drogenkurier Kokain. Ein Drogenspürhund am Frankfurter Flughafen riecht die Droge trotzdem. Jetzt verurteilt das Landgericht Frankfurt den 32-jährigen Mann zu einer langjährigen Haftstrafe. Mehr...

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Unternehmer Ardi Golman im Gerichtssaal beim Cargo-City-Prozess. (Archivbild)

Der Unternehmer Ardi Goldman will niemanden bestochen haben. Nicht bei der Cargo-City Süd auch bei keinem anderen Projekt. Den Makler, der Goldman belastet, zeigt er wegen falschen Verdächtigungen an.  Mehr...

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Ardi Golman und ein Mitangeklagter im Cargo-City-Prozess. (Archivbild)

Mit Spannung wird die Aussage von Immobilien-Entwickler Ardi Goldman im Cargo-City-Prozess erwartet. Bis auf einen Fraport-Manager zeigten sich bisher alle Angeklagten geständig. Der Flughafenbetreiber gibt sich dagegen zugeknöpft.  Mehr...

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Ardi Goldman gibt sich vor Gericht demonstrativ gelassen.

Bislang hat Ardi Goldman sich im Cargo-City-Prozess noch nicht geäußert. Falls er tatsächlich die Strategie wählen sollte, von nichts gewusst haben zu wollen, läuft er zumindest Gefahr, als der größte Naivling der fünf Angeklagten betrachtet zu werden.  Mehr...

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In der Cargo-City Süd am Frankfurter Flughafen haben sich vor allem Speditionen angesiedelt. Bei der Grundstücksvergabe soll heftig geschmiert worden sein.

Auch der Investor Jürgen Harder und der Geschäftsmann Kai B. legen im Korruptionsprozess um die Cargo-City Süd Geständnisse ab. Kai B. will gewusst haben, dass Fraport-Manager Volker A. und Makler Uwe S. gemeinsame Sache gemacht hätten: "Jeder wusste das.“ Mehr...

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Die "Justizia" des Gerechtigkeitsbrunnes auf dem Frankfurter Römer (Symbolbild).

Ein kurzes Drama ereignet sich im März 2013, als eine Frau den Kinderwagen einer Mutter wegschiebt. Das eigentlich Drama zeigt sich aber vor Gericht. Die 54 Jahre alte Frau, die den Gerichtssaal betritt, bietet ein Bild des Jammers. Mehr...

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Viele ältere Menschen fallen auf raffinierte Betrüger herein

Mit dem Enkeltrick sollen drei Diebe mindestens 26 alte Menschen bestohlen und dabei rund 160 000 Euro erbeutet haben. Dafür müssen sie sich seit Montag vor dem Landgericht in Frankfurt verantworten. Mehr...

Für eine Verfolgungsjagd mit einem Schlachtermesser bekommen zwei Brüder eine hohe Haftstrafe aufgebrummt.

Im Oktober 2013 jagen zwei Brüder einen Mann mit einem Schlachtermesser durch ein Einkaufszentrum und stechen mehrmals zu. Das Opfer wird schwer verletzt. Für die Tat, die mit Drogengeschäften in Zusammenhang steht, setzt es hohe Haftstrafen. Mehr...

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Die "Justizia" des Gerechtigkeitsbrunnes auf dem Frankfurter Römer (Symbolbild).

Der Prozess bedient sämtliche Klischees: Das Frankfurter Landgericht verhandelt einen Fall der tätlichen Beleidigung im Straßenverkehr. Mehr...

Senioren im Pflegeheim. (Symbolbild)

Ein Altenpfleger wirft Medikamente weg statt sie dementen und bettlägerigen Senioren zu geben. Das Landgericht Frankfurt verurteilt ihn wegen vorsätzlicher Körperverletzung durch Unterlassen. Der 33-Jährige fühlte sich nach eigenen Angaben überfordert. Mehr...

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Die "Justizia" des Gerechtigkeitsbrunnes auf dem Frankfurter Römer (Symbolbild).

Vor dem Frankfurter Landgericht wird einer der bizarrsten Mordprozesse der vergangenen Jahre verhandelt. Ein Sohn fährt mit seiner Mutter frontal gegen einen Baum, in der Absicht, beider Leben ein Ende zu setzen. Der heute 42-Jährige hat sich jahrelang tyrannisiert gefühlt. Mehr...

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Die "Justizia" des Gerechtigkeitsbrunnes auf dem Frankfurter Römer (Symbolbild).

Eine Hellseherin wird wider Willen zur Drogen-Schmugglerin. Selbst die Staatsanwältin ist von der Unschuld der Frau überzeugt. Das Landgericht Frankfurt handelt salomonisch und stellt das Verfahren gegen die 58-Jährige wegen geringer Schwere der Schuld ein. Mehr...

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Die S&K Unternehmensgruppe soll über 10.000 Menschen betrogen haben.

eSie fanden „Zettel’s Traum“ langatmig? Besuchen Sie demnächst den „S&K“-Prozess im Frankfurter Landgericht. Die Anklageschrift umfasst mehr als 3000 Seiten. Verlesen werden vor Gericht nur 1300 Seiten. Doch das wird dennoch Tage dauern. Mehr...

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Außen hui, innen pfui - der S&K Firmensitz

Die Anklageschrift gegen die Betrüger von S&K umfasst 3160 Seiten - eine einzigartige Datenmenge. Wann der Prozess gegen sie beginnen wird, ist noch nicht absehbar. Auch Banken sind ins Visier der Ermittler geraten.  Mehr...

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Die S&K Unternehmensgruppe soll über 10.000 Menschen betrogen haben.

Stephan S. und Jonas K., die beiden Gründer der S&K-Unternehmensgruppe, sollen mehr als 10.000 Leute betrogen haben - mit Fonds, die Renditen von bis zu zwölf Prozent versprachen. In Frankfurt wird ihnen der Prozess gemacht. Mehr...

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Die "Justizia" des Gerechtigkeitsbrunnes auf dem Frankfurter Römer (Symbolbild).

Ein 61-Jähriger überfährt einen betrunkenen Obdachlosen auf der Hanauer Landstraße und steht vor Gericht. Die Zeugen machen unterschiedliche Angaben über die Fahrgeschwindigkeit. Der Mann wird wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt. Mehr...

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Papier dürfen Richter nach wie vor in ihren Papierkörben entsorgen.

Würde? Schiller hat gut reden, denn er arbeitet nicht für das hessische Justizministerium. Dort herrscht Teebeutelterror. Richter dürfen seit Januar Abfälle wie Teebeutel nicht mehr in ihren Papierkorb tun, sondern müssen ihn in die nächstgelegene Teeküche tragen. Das sorgt für Empörung. Mehr...

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Der Angeklagte Hamayon S. sitzt im Gerichtssaal des Landgerichts in Frankfurt hinter einem Mikrofon.

Im Prozess um den Doppelmord im Frankfurter Gerichtsviertel sagt ein Zeuge aus, auf den der Täter sekundenlang die Waffe gerichtet hatte. Der Anwalt eines der Getöteten entwirft ein plastisches Bild vom Tathergang. Mehr...

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Beamte eines Sondereinsatzkommandos der Polizei im Januar 2014 vor dem Haus, in dem der 26-Jährige seine Ex-Freundin als Geisel genommen hatte.

Ein 26-Jähriger nimmt im Januar seine Ex-Freundin stundenlang in seine Gewalt. Das Frankfurter Landgericht verurteilt den mehrfach vorbestraften Mann zu einer Haftstrafe von neuneinhalb Jahren. Der Stalker hatte zuvor im Prozess sein Opfer eher als Komplizin dargestellt. Mehr...

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Der Angeklagte Hamayon S. sitzt im Gerichtssaal des Landgerichts in Frankfurt hinter einem Mikrofon.

Der Prozess um den Doppelmord im Frankfurter Gerichtsviertel gewährt einen Einblick in afghanische Wertesysteme. Der Angeklagte Hamayon S. habe, so sein ehemaliger Anwalt, seitens der „afghanischen Community“ stark unter Druck gestanden. Mehr...

Der Vorsitzende Richter Klaus Drescher.

Der Prozess um den Doppelmord am Frankfurter Gerichtsgebäude kann wie geplant fortgesetzt werden. Der Befangenheitsantrag des Angeklagten gegen den Vorsitzenden Richter ist am Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt zurückgewiesen worden. Mehr...

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Die "Justizia" des Gerechtigkeitsbrunnes auf dem Frankfurter Römer (Symbolbild).

Wo hört der Totschlag auf, wo fängt der Mord an? Juristen haben dafür einen mitunter eher fragwürdigen Kompass. Einige Experten rügen deshalb, dass die aktuelle Unterscheidung zwischen Mord und Totschlag nicht nur anachronistisch, sondern auch frauenfeindlich ist. Mehr...

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Der Angeklagte Hamayon S. (r) und seine Verteidiger Hans Wolfgang Euler.

Ein Angeklagter rächt im Frankfurter Gerichtsviertel den Tod seines Bruders mit einem Doppelmord nach dem ersten Verhandlungstag. Er steht jetzt vor demselben Richter, der die Opfer einst freisprach. Mehr...

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Kreshnik B. mit seinem Anwalt vor der Urteilsverkündung.

Das Oberlandesgericht verurteilt den ehemaligen IS-Kämpfer Kreshnik B. zu drei Jahren und neun Monaten Jugendstrafe. In der Urteilsbegründung hebt der Richter das „vorbildliches Verhalten“ der Familie vor. Sie konnte Kreshnik B. zur Heimkehr, wenn auch nicht zur Umkehr bewegen. Mehr...

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Niemand weiß so ganz genau, was Kreshnik B. in Syrien so alles getrieben hat.

Kreshnik B. kämpfte im „Heiligen Krieg“ in Syrien und kam zurück. Das Oberlandesgericht verurteilt ihn am Freitag zu drei Jahren und neun Monaten Haft. Es ist das erste Urteil gegen einen Syrien-Heimkehrer. Mehr...

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Die "Justizia" des Gerechtigkeitsbrunnes auf dem Frankfurter Römer (Symbolbild).

Ein Marokkaner muss sich wegen Vergewaltigung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Nach einer muslimischen Trauungszeremonie an der Tram-Haltestelle Münchener Straße hat er seiner Kurzzeit-Frau die Hölle auf Erden bereitet. Mehr...

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Schreckliche Geschichten aus dem Römer.

Der ehemalige OB-Kandidat Carl Maria Schulte schmeißt Protokollchef Karlheinz Voß im Kaisersaal, dem ehrwürdigsten Saal des Römers, vom Hocker und muss sich deswegen vor dem Frankfurter Amtsgericht wegen Körperverletzung verantworten. Mehr...

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Kreshnik B. im Oberlandgericht in Frankfurt.

Im Prozess gegen den „Syrien-Heimkehrer“ Kreshnik B. haben Bundesanwaltschaft und Verteidigung die Plädoyers gehalten. Ob eine Gefängnisstrafe tatsächlich gut für den jungen Mann ist, ist zweifelhaft. In Kreshniks Zellentrakt laufen viele Gefangene mit salafistischen Accessoires rum. Mehr...

Dossier
Justizia ist wachsam.

FR-Gerichtsreporter Stefan Behr berichtet über kuriose, traurige, aufwühlende und schockierende Prozesse.

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