Täglich dasselbe Ritual: Zwischen zwölf und zwei lockt die Kantine, oft kann man zwischen diversen Gerichten wählen. Das ist nicht nur lecker, sondern auch schön bequem. Daneben gibt es aber zahlreiche weitere Arten, die Mittagspause zu verbringen. Immer mehr Unternehmen gestatten ihren Mitarbeitern zum Beispiel auch Sport oder Ruhephasen.
Mindestens 30 Minuten Pause hat am Mittag, wer zwischen sechs und neun Stunden täglich arbeitet. So steht es im Arbeitsgesetz, erläutert Michael Eckert, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Pause ist wichtig, damit man sich anschließend wieder besser konzentrieren zu kann. Wer keine Pause macht, dem drohen Leistungstiefs und Erschöpfung. Viele Arbeitgeber lassen ihren Beschäftigten sogar deutlich mehr Freiraum - bis zu zwei Stunden. „Individuelle Absprachen mit dem Chef sind möglich“, erläutert der Anwalt.
Längere Pausen können dann zum Beispiel genutzt werden, um Sport zu treiben. Einige Fitness- oder Yoga-Studios bieten bereits spezielle Kurse in der Mittagszeit an. Das ist besonders gut für Leute, die während ihrer Arbeit hauptsächlich am Schreibtisch sitzen.
Die meisten Arbeitnehmer wollen in der Essenspause auf ihr Mittagessen jedoch nicht verzichten. Das ist in Ordnung. Doch bei Bürotätigkeiten sollte wenig Frittiertes oder Paniertes verzehrt werden, rät Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Schließlich braucht ein Büroangestellter nur etwa 2400 Kalorien am Tag im Gegensatz zu einem Bauarbeiter, der locker 1000 Kalorien mehr verdrücken darf.
Lesen Sie in der Bilderstrecke zehn Tipps für eine gesunde Ernährung im Job. (ef/dpa)
Kantine (1/4): Viel Salat essen
Essen Sie jeden Mittag einen kleinen Beilagensalat und wählen Sie für den Salat ein fettarmes Dressing. Der Salat hat wenige Kalorien, insgesamt fühlen Sie sich durch ihn jedoch besser gesättigt. Einmal die Woche sollte die Mittagsmahlzeit aus einem großen Salatteller bestehen.
Foto: dpaNachrichten zu Ernährung, Psychologie und Sexualität
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