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Gesundheit
Welche Gesundheitstipps helfen wirklich? Infos zu Krankheiten und Symptomen sowie zu den Themen gesunde Ernährung, Psychologie und Sexualität

29. Oktober 2012

Für Sportler und Frostbeulen: Die richtige Kleidung bei Kälte

Beim Joggen in der kalten Jahreszeit schützt am besten Funktionskleidung. Foto: dpa-tmn

Die wärmenden Sonnenstrahlen haben sich von uns verabschiedet. In den vergangenen Tagen purzelten die Temperaturen. Nachts sanken sie schon unter Null Grad. Daran muss sich unser Körper erst gewöhnen. Mit ein paar Tipps geht das leichter.

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Temperatursturz in Deutschland: Nur noch zwei bis fünf Grad erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für dieses Wochenende und nachts zum ersten Mal Frost. Das sind 20 Grad weniger als am vergangenen Wochenende. Schuld ist die polare Kaltluft.

Das bedeutet nicht, dass man nicht in die Kälte gehen sollte. Im Gegenteil: Frische Luft und das Sonnenlicht tun uns gut und mobilisieren unsere Abwehrkräfte. Nur auf die richtige Kleidung kommt es an. Also Handschuhe, Schals, Mützen und Stiefel herausgekramt. Gerade über den Kopf geht viel Wärme verloren. Und man sollte unbedingt aufpassen, dass man nicht friert. Beginnt man zu frösteln und zu bibbern, ist der Körper geschwächt und die Erkältungsviren haben es leichter.

Funktionskleidung transportiert Schweiß ab

Für einen Einkaufsbummel empfiehlt sich deshalb der Zwiebellook. Draußen ist man damit so dick wie möglich eingepackt, in warmen Räumen kann man Schicht um Schicht ausziehen.

Wer jetzt draußen Sport treibt, muss sich ebenfalls wärmer anziehen. Für Läufer oder Radfahrer gilt das Prinzip nicht, möglichst viele Lagen übereinander zu schichten. „Wichtiger als die Zwiebel ist die Funktionskleidung“, sagte Markus Klingenberg vom Sportärztebund Nordrhein. Damit wird der Schweiß über die Kleidung nach außen transportiert.

Mützen, Schals und dicke Wollpullover: Bei sinkenden Temperaturen empfiehlt sich der Zwiebellook.
Mützen, Schals und dicke Wollpullover: Bei sinkenden Temperaturen empfiehlt sich der Zwiebellook.
Foto: dpa

Achtung, das Joggen im Winter belastet auch den Körper anders. „In der Regel liegt der Puls etwas höher“, sagte Klingenberg. Deshalb lohne es sich, mit Pulskontrolle zu laufen. „So bleibe ich in meinem optimalen Bereich.“

Ist die Luft schon richtig eisig, kann sie in der Lunge sogar Schmerzen verursachen. Dann empfiehlt es sich, durch die Nase zu atmen. „Dadurch erwärmt sich die Luft.“ Wenn sich der Jogger richtig anzieht und auf seinen Körper hört, hat das Joggen aber auch bei Minusgraden einen positiven Effekt: „Sport ist ein hervorragendes Anti-Depressivum.“ (dpa,ef)

Wie man sich bei Kälte richtig anzieht, lesen Sie in der Bilderstrecke.

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Quelle: Onmeda

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