Im Frühling kann die Sonne mir ja noch nichts anhaben - so denken viele. Das ist aber ein Irrtum: Die Haut kann schon in den Strahlen der ersten Frühlingssonne rot werden und verbrennen. Daher sollten Gesicht, Hals, Arme, Handrücken und Dekolleté beim Aufenthalt im Freien jetzt schon mit Sonnencreme geschützt werden, rät Dirk Meyer-Rogge vom Berufsverband der deutschen Dermatologen in Berlin.
Weil unsere Haut nach den langen Wintermonaten keine Pigmente hat, ist die Gefahr, sich jetzt einen schmerzhaften Sonnenbrand zu holen viel höher als etwa im Herbst. Und wer sich nicht schützt und sich dadurch einen Sonnenbrand einhandelt, schadet sich damit nicht nur kurzfristig. Sonnenschutz ist wichtig, um die an der Entstehung von Hautkrebs beteiligten UV-Strahlen abzuhalten.
Sonnenbrand ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung des gefährlichen schwarzen Hautkrebses, erläutert Prof. Jörg Reichrath von der Universitäts-Hautklinik in Homburg. Bei hellem Hautkrebs summiert sich die über Jahre und Jahrzehnte aufgenommene Strahlung, so dass es in höherem Lebensalter zu dieser Krebserkrankung kommen kann.
Wer dagegen seine Haut gut schützt, kann getrost einen ganzen Tag im Freien verbringen und etwa auf dem Fahrrad die Frühlingssonne genießen. (dpa)
Welche Tipps es zu beachten gilt, um die Haut gegen die ersten Sonnenstrahlen zu schützen, lesen Sie in der Bildergalerie oben.
Die Kraft der Sonne
Zwar ist die Sonne noch nicht so intensiv wie im Hochsommer - doch im Frühling unterschätzen viele die Kraft der ersten Strahlen. Außerdem hat unsere Haut nach dem Winter keine Pigmente und ist deutlich blasser. Das erhöht die Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen.
Nachrichten zu Ernährung, Psychologie und Sexualität
Errechnen Sie Ihren Body-Mass-Index!
Neue Forschungsergebnisse in der Medizin, der Blick in das Innere des Menschen - mehr zu lesen im FR-Spezial Medizin.