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07. Oktober 2013

Influenza-Ratgeber: Impfen, bevor die Grippewelle anrollt

Älteren, chronisch Kranken und Schwangeren wird die Grippe-Impfung empfohlen.  Foto: dpa

Ob die Grippe-Welle so heftig wie im vergangenen Winter wird, ist noch offen. Fest steht nur: Jetzt, bevor die Fieberwelle anrollt, ist die beste Zeit, sich gegen Influenza impfen zu lassen.

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Diagnose Influenza: Rund 3,4 Millionen Menschen wurden aus diesem Grund in der vergangenen Saison krankgeschrieben. So viele wie in den letzten zehn Jahren nicht. Mit insgesamt 19 Wochen dauerte die Grippewelle außerdem ungewöhnlich lange. „Das erinnert daran, wie unterschiedlich Grippewellen verlaufen können und dass der Verlauf nicht vorhersagbar ist“, sagt Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI).

Das RKI in Berlin empfiehlt deshalb Älteren, chronisch Kranken und Schwangeren, sich jetzt um einen Termin für eine Grippeschutzimpfung zu kümmern. Am besten ist eine Impfung im Oktober oder November. Nach der Impfung ist der Schutz in zehn bis 14 Tagen aufgebaut und der Winter kann kommen. Denn die ersten Grippefälle treten in der Regel im Dezember auf. So richtig ins Rollen kommt die jährliche Influenzawelle in Deutschland meist erst nach der Jahreswende.

Neuer Impfstoff als Nasenspray für Kinder

Eine Impfung kann auch später nachgeholt werden, selbst zu Beginn einer Grippewelle. Dann aber steigt das Risiko, sich zu infizieren, bevor der Impfschutz aufgebaut ist. Einen hundertprozentigen Schutz bietet auch die Impfung nicht. Das betrifft vor allem Ältere, deren Immunsystem generell weniger gut auf Impfungen anspricht. Dennoch sollten gerade ältere Menschen sich impfen lassen. Bekommen sie dennoch eine Grippe, verläuft diese durch den Grippeschutz möglicherweise milder.

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Um den bestmöglichen Schutz zu erzielen, wird der Impfstoff jedes Jahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Grippe-Viren angepasst, die aktuell ihr Unwesen treiben. Für Kinder ab zwei Jahren und Jugendliche bis 18 Jahren steht in dieser Saison ein abgeschwächter Lebendimpfstoff zur Verfügung, der nicht wie bisher gespritzt, sondern als Nasenspray verabreicht wird.

Neben der Schutzimpfung helfen vor allem Hygiene-Maßnahmen, um das Ansteckungsrisiko gering zu halten. Das bedeutet: Zu Personen mit Grippesymptomen sollte man Abstand halten und sich regelmäßig und gründlich die Hände waschen. Wöchentlich aktuelle Zahlen zu Atemwegserkrankungen lassen sich auf Grippeweb verfolgen. (ef)

Wer sich impfen lassen sollte, welche Nebenwirkungen dabei auftreten können und weitere wichtige Fragen zur Grippe-Impfung lesen Sie in der Bilderstrecke.

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Quelle: Onmeda

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