Wer in der Erkältungssaison zum Arzt geht, muss das Wartezimmer mit schniefenden, hüstelnden oder gar fieberglühenden Sitznachbarn teilen. „Das ist nicht schön, aber oft unvermeidbar“, meint Simone Weikert-Asbeck, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lübecker Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.
Hände sauber halten ist das A und das O
Da die meisten Infektionskrankheiten wie Schnupfen, grippale Infekte oder Magen-Darm-Entzündungen über Tröpfchen- oder Schmierinfektionen übertragen werden, sind Abstand und Hygiene beim Praxisbesuch besonders wichtig. Dass dazu auch gründliches Händewaschen zählt, wissen die meisten Menschen mittlerweile.
Viren- und Bakterienalarm herrscht in der kalten Jahreszeit auch in den Kinderarztpraxen, denn die kleinen Patienten nehmen Spielzeug und Kuscheltiere schnell in den Mund. Um eine Ansteckung zu vermeiden, kann man für sein Kind zum Beispiel eigene Spielsachen mitbringen. Viele Kinderärzte bieten für Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen darüber hinaus separate Räume und Sprechzeiten. (dapd)
Welche Tipps noch dabei helfen, aus dem Wartezimmer keine Viren und Bakterien mit nach Hause zu nehmen, lesen Sie in der Bildergalerie.
Nicht die Hand schütteln
„Auch wenn es für manche noch immer zum guten Ton gehört. Schütteln Sie weder der Ärztin oder dem Arzt noch ihrem Bekannten, den Sie zufällig im Wartezimmer treffen, zur Begrüßung die Hand - das Übertragungsrisiko ist einfach zu groß“, warnt Simone Weikert-Asbeck, vom Lübecker Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.
Foto: dpaInformationen rund um das Thema Infektionen und Ansteckung bietet das Robert Koch Institut.
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