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17. Mai 2013

Nasenspray & Co.: Was uns im Alltag süchtig macht

Nasensprays gehören sicherlich zu den gefährlichsten Süchtigmachern des Alltags. Foto: dpa

Bei Süchtigmachern denkt man zuerst an Alkohol, Zigaretten oder illegale Drogen. Doch es gibt auch die „kleinen Drogen" des Alltags. Dazu gehören Nasenspray, Koffein oder Lippenbalsam. Wir sagen, wie man von ihnen wieder loskommt.

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Bei einer Erkältung oder gegen Heuschnupfen greifen viele Menschen zu rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke. Besonders beliebt ist dabei das Nasenspray. Ist die Nase erstmal verstopft, sorgt es wieder für eine freie Atmung. Auch wenn es zunächst abschwellend wirkt und die Schnupfennase entlastet, trocknet es sehr schnell die Nasenschleimhäute aus.

Wurde der Wirkstoff vom Körper abgebaut, werden die Schleimhäute umso stärker durchblutet. Die Nase kann somit ihre Abwehrfunktion nicht mehr erfüllen. Schmutzpartikel werden über das Nasensekret nicht mehr abgeführt. Das erhöht das Risiko von Keimbefall. Viele Menschen greifen jetzt immer wieder zu Spray oder Nasentropfen, obwohl man diese Präparate nicht länger als fünf Tage anwenden sollte.

Koffeinhaltige Heiß- oder Kaltgetränke

Es gibt aber auch deutlich harmlosere Süchtigmacher im Alltag. Am weitesten verbreitet sind vermutlich koffeinhaltige Heiß- oder Kaltgetränke. Hierzulande werden pro Jahr rund 150 Liter Kaffee und 80 Liter Cola getrunken. Die braunen Muntermacher sind so beliebt, weil sie aufputschen und einen gut durch den Alltag bringen.

Dabei gibt es gute Alternativen: So muss man bei einem Durchhänger im Büro nicht gleich zum Glas oder zur Tasse greifen. Ebenso hilfreich ist Gymnastik, zum Beispiel ein paar Kniebeugen, oder einfach mal am offenen Fenster tief Luft zu holen. Und beim Sport bringen Fruchtschorlen Mineral- und Zuckerhaushalt besser ins Gleichgewicht als eine Cola. (tn)

Wir haben die fünf größten Süchtigmacher des Alltags gesammelt. Warum machen sie süchtig, was machen sie mit unserem Körper, wie kommt man wieder von ihnen los? Die Bildergalerie gibt einen Überblick.

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Quelle: Onmeda

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