Unsere Reaktion der Augen verrät, wer uns anmacht - Frauen, Männer oder beide Geschlechter. An der Weitung der Pupillen lässt sich die sexuelle Orientierung eines Menschen ablesen. Das zeigt eine Studie amerikanischer Forscher. Sie hatten bei 325 Frauen und Männern die unwillkürliche Pupillenreaktion gemessen, während diese sich erotische Videos mit Frauen oder Männern anschauten.
Bei heterosexuellen Männern und Frauen weiteten sich die Pupillen beim Anblick des jeweils anderen Geschlechts. Homosexuelle Versuchspersonen zeigten eine deutliche Pupillenreaktion, wenn sie Angehörige des eigenen Geschlechts in erotischen Situationen sahen, berichten die Forscher der Cornell University im Bundesstaat New York im Fachmagazin „PloS ONE“.
Auch weniger wissenschaftliche Umfragen über sexuelle Gewohnheiten führen zu verblüffenden Ergebnissen. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass die kühlen Nordlichter weniger treu sind als die Männer im Süden Deutschlands? Sind sie aber, das ist jedenfalls das Ergebnis einer Befragung des Männermagazins Playboy.
Dafür wurde die These, Männer würden eigentlich permanent an Sex denken mittlerweile wiederlegt. „Nur“ etwa 19 Mal am Tag sollen die Gedanken junger Männer um das Eine kreisen, genauso häufig denken sie übrigens an Essen.
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Im Norden Deutschlands sind die Männer weniger treu als im Süden. In einer Playboy-Umfrage gaben 20 Prozent der Befragten aus Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein einen Betrug zu, in NRW, Berlin und Brandenburg waren es zehn bis 14 Prozent. Aber vielleicht sind die Nordlichter ja auch einfach nur ein bisschen ehrlicher.
Foto: dpaNachrichten zu Ernährung, Psychologie und Sexualität
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