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19. Juli 2011

11 Tipps zum Abschalten: Jeder Zweite arbeitet im Urlaub

Wer im Urlaub arbeitet, schaltet nicht ab. Das geht auf Kosten der Gesundheit.  Foto: dpa

In Zeiten von Internet und Smartphones fällt es immer schwerer, im Urlaub tatsächlich abzuschalten. Rund die Hälfte der Deutschen ist auch am Strand oder in den Bergen erreichbar. Das kann ernsthaft krank machen. Wie Sie sich im Urlaub nicht stressen, lesen Sie hier.

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In Zeiten von Internet und Smartphones fällt es immer schwerer, im Urlaub tatsächlich abzuschalten. Rund die Hälfte der Deutschen ist auch am Strand oder in den Bergen erreichbar. Das kann ernsthaft krank machen. Wie Sie sich im Urlaub nicht stressen, lesen Sie hier.

Die Kollegen wünschen einen „Schönen Urlaub!“ Und man antwortet: „Danke. Und wenn was ist, ich hab mein Handy ja dabei.“ Immer mehr Deutschen fällt es schwer, die Arbeit im Urlaub auch wirklich ruhen zu lassen. Und mit dem Smartphone ist man mittlerweile nicht nur telefonisch erreichbar,  auch seine E-Mails nimmt man mit und somit einen großen Teil des Büros.

Dass sich Vorgesetzte oder Kollegen mit dienstlichen Fragen oder Bitten im Urlaub melden, ist für 41 Prozent der Berufstätigen in Deutschland längst üblich. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov für die Nachrichtenagentur dpa durchgeführt hat.

Eine Studie, die die Gesellschaft für Konsumforschung für das Reiseportal Lastminute.de erstellt hat, kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Von 24 Prozent der Angestellten erwarten die Arbeitgeber Erreichbarkeit auch im Urlaub, so die Umfrage. Und mit 55 Prozent werden mehr als die Hälfte der Befragten im Urlaub oder in der Freizeit wegen des Jobs kontaktiert. Umso erstaunlicher ist, dass das nur 31 Prozent der Betroffenen stört oder ärgert.

„Wir sind so sehr darauf konditioniert, immer und überall erreichbar und verfügbar zu sein, dass uns regelrecht was fehlt, wenn mal die langersehnte und wohlverdiente Ruhe einkehrt“, sagt der Psychologe und Autor Volker Kitz.

Dabei tun sich Arbeitnehmer keinen Gefallen, wenn sie ständig für den Chef und die Kollegen erreichbar bleiben, sagt Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin beim TÜV Rheinland. Das Diensthandy in der Freizeit anzulassen, sei häufig falsch verstandenes Pflichtbewusstsein. Wer nicht gerade eine Führungsposition innehabe, sollte es im Urlaub auslassen.

Wer in einer leitenden Stellung arbeite, oder gar eine eigene Firma führt, dem bleibt manchmal gar nichts anderes übrig, als das Handy anzulassen, etwa um wichtige Kunden zu halten. Aber selbst in dieser Position sollte man es nicht übertreiben. „Es kommt irgendwann zu einer psychischen Erschöpfung, von der man sich nicht so einfach erholt. Der Endpunkt einer solchen Situation kann ein Burnout sein“, warnt die Medizinerin Ulrike Roth.   

Doch wie schafft man es, das Mobiltelefon im Urlaub weitestgehend auszulassen und sich so zu erholen, dass die Akkus wieder aufgeladen sind? Die wichtigsten Tipps für einen stressfreien Urlaub lesen Sie in unserer Fotostrecke.

(ef/dpa)

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Quelle: Onmeda

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