Eine Erkältung tritt oft nach Kälteeinwirkung auf, wenn der Körper geschwächt ist. Typische Symptome dieser Atemwegsinfektion sind Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Halsschmerzen. Auch wenn diese Beschwerden lästig sind, ist eine Erkältung in den meisten Fällen harmlos. Sie klingt nach acht bis zehn Tagen ab.
Mit dem Beginn der nass-kalten Jahreszeit steigt wieder das Erkältungs-Risiko. Wir geben Tipps, wie Sie sich vor Schnupfen, Husten, Heiserkeit schützen können.
Foto: dpaHäufige Erreger von Erkältungskrankheiten sind Rhino-, Corona-, Adeno- und Respiratory-Syncytial-Viren. Aber auch die Influenza-Viren (Grippeviren) können eine Erkältung auslösen. Spricht man wegen der wenig kennzeichnenden Beschwerden von einem grippalen Infekt, so kann also sehr wohl eine – wenngleich milde verlaufende – Grippe (Influenza) vorliegen. Eine solche Grippe-Infektion kann lebensbedrohend sein. Daher ist es im Frühstadium – wenn eine Therapie optimal wirkt – wichtig, zu unterscheiden, ob eine echte Grippe oder eine gewöhnliche Erkältung vorliegt.
1. Wer soll sich impfen lassen? (1/4)
Die Ständige Impfkommission (Stiko) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt folgenden Risikogruppen eine Grippe-Impfung: Menschen, die über 60 Jahre alt sind. Kinder und Erwachsene, die an chronischen Krankheiten leiden, zum Beispiel an Asthma, an chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Bewohner von Alten- und Pflegeheimen wird der Pieks empfohlen. Ältere und chronisch Kranke, die verreisen wollen, sollten sich den Grippeschutz vorher holen.
Foto: dpaDa über 200 verschiedene Virustypen eine gewöhnliche Erkältungskrankheit verursachen können, gibt es bis heute kein Mittel, das gegen die Ursache der Erkältung wirkt. Ihre Therapie zielt daher vor allem darauf ab, die Beschwerden zu lindern, so zum Beispiel durch Inhalationen, heiße Getränke mit Honig, Lutschtabletten oder körperliche Schonung. Antibiotika helfen bei einer virusbedingten Erkältung nur dann, wenn zusätzlich eine Infektion durch Bakterien entstanden ist, weil diese Medikamente ansonsten keinen oder nur einen geringen Nutzen zeigen.
Zu 100 Prozent kann man einer Erkältung nicht vorbeugen, allerdings kann man den Körper auf die kalte Jahreszeit vorbereiten, damit dieser den Erkältungserregern besser standhalten kann. Wir geben zehn Tipps zur Senkung des Erkältungsrisikos – oben in der Bildergalerie.
1. Erste Anzeichen
Kratzt es im Hals, sollte man nicht lange abwarten, sondern bald handeln. „Je früher man etwas macht, desto mehr Chancen hat man, dass es nicht viel schlimmer wird“, sagt Ursula Sellerberg, Sprecherin der Bundesapothekerkammer in Berlin.
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