Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland auf dem Müll. Vor allem, weil wir im Haushalt zu viele Lebensmittel wegwerfen. Laut einer Studie, die die Universität Stuttgart für das Bundesverbraucherministerium erstellt hat, schmeißt jeder Deutsche im Jahr 82 Kilo Essen weg. 53 Kilo davon wären vermeidbar.
Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank
Die Hauptgründe dafür sind: Immer noch kaufen die Deutschen zu viele Vorräte, die sie nicht aufbrauchen können oder für die sie keinen geeigneten Lagerplatz haben. Den größten Anteil der vermeidbaren Lebensmittelabfälle machen mit 26 Prozent Gemüse und mit 18 Prozent Obst aus. Und einen kalten und feuchten Vorratskeller, in dem Kartoffeln und Äpfel Wochen oder sogar Monate lang frisch bleiben, haben viele nicht mehr.
Äpfel
Äpfel sind im Kühlschrank nicht falsch aufgehoben. Denn im Obstfach bleiben sie bis zu sechs Wochen frisch und knackig. Bei zu warmen Temperaturen reifen sie dagegen nach und werden schrumpelig. Wer Äpfel auf Vorrat kauft, kann sie gut einige Wochen in einer Kiste im Vorratskeller lagern.
Die Obst- und Gemüsefächer des Kühlschranks sind dagegen schnell voll. Und nicht selten packen wir aus Unwissenheit die falschen Dinge hinein. Tomaten etwa oder Gurken bekommt die Aufbewahrung im Kühlschrank gar nicht gut. Sie verlieren dort Geschmack und Vitamine.
Welche Gemüsesorten dagegen unbedingt in den Kühlschrank sollten und welche Obstsorten ebenfalls kühl gelagert werden müssen, lesen Sie in der Bilderstrecke.
(ef)
Woher die Keime kommen
Die krankmachenden Keime können über rohe Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier und Gemüse in die Küche gelangen. Aber auch durch bereits infizierte Bewohner, Haustiere oder Schädlinge.
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