Wer in einer glücklichen Beziehung lebt, neigt einer Studie zufolge eher zum Dickwerden als Alleinstehende auf Partnersuche. Grund sei unter anderem der Konkurrenzdruck auf dem Partnermarkt, wie der Heidelberger Soziologieprofessor Thomas Klein bei einer repräsentativen Befragung mit rund 2000 Beteiligten herausgefunden hat. Je härter die Konkurrenz, desto eher achteten Singles auf ihr Gewicht, um attraktiv zu sein, erklärte Klein in Heidelberg.
Paare dagegen können sich beruhigt zurücklehnen und nach Herzenslust schlemmen - zumindest bis es kriselt, dann geht es auch bei ihnen mit dem Gewicht bergab. „Das kann zwar auch daran liegen, dass man weniger gemeinsame Mahlzeiten einnimmt oder dass sich die Probleme psychosomatisch auswirken, aber das Abnehmen lässt sich auch als eine Art "Vorbereitung auf den Partnermarkt" interpretieren“, sagte der Forscher.
1. Fett macht Fett
Das stimmt so nicht. Der Körper braucht sogar einen gewissen Anteil an Fett. Rund 30 Prozent aller Kalorien sollen aus fetthaltigen Lebensmitteln kommen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Im Schnitt etwa 70 bis 80 Gramm Fett am Tag. Isst man mehr Fette, werden diese im Körper abgelagert. Außerdem kommt es darauf an, welche Fette wir zu uns nehmen. Gesund sind ungesättigte Fettsäuren. Sie stecken zum Beispiel in Oliven oder Walnüssen. Auch Fette aus Fischen sind gesund. Tückisch, weil besonders ungesund, sind dagegen die versteckten Fette in Wurst oder Kuchen.
Foto: dpaEin niedriges Gewicht verbessere die Chance, unter die Haube zu kommen. Je schwächer der Konkurrenzdruck auf dem Partnermarkt ist, desto geringer fallen die Unterschiede zwischen Singles und Paaren den Erkenntnissen zufolge aus.
Der Soziologe hat auch untersucht, warum Paare häufig einen ähnlichen Körperumfang haben. Das liegt dem Forscher zufolge nicht an Anpassungsprozessen während der Beziehung, sondern entscheide sich bereits bei der Wahl des Partners. „Dünne wählen in der Regel Dünne und Dickere wählen Dickere.“
(dpa)
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