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16. August 2016

Dick und glücklich: Paare nehmen eher zu als Singles

Wer in einer Beziehung lebt, neigt eher zum Dickwerden als Alleinstehende.  Foto: dpa

Liebe macht dick - das ist das Ergebnis einer Studie. Männer und Frauen setzen in einer glücklichen Beziehung mehr Speck an als Singles. Ein Grund: Singles auf Partnersuche haben eine größeren Konkurrenzdruck und achten deshalb mehr auf ihr Figur.

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Wer in einer glücklichen Beziehung lebt, neigt eher zum Dickwerden als Alleinstehende auf Partnersuche. Kriselt es zwischen zwei Partnern, geht das häufig mit einem Gewichtsverlust einher.

Dieser „gefühlter Fakt“ kann nun wissenschaftlich belegt werden. Die Forscher um den Heidelberger Soziologieprofessor Thomas Klein stellten sich die Frage, wann Menschen abnehmen – und in welchen Situationen sie eher zunehmen. Dafür hatten die Forscher rund 2000 Beteiligte befragt.

Konkurrenzdruck ist maßgeblich für unser Gewicht

Das Ergebnis ist nicht überraschend: Grund für die Gewichtszunahme ist laut Forschern unter anderem der Konkurrenzdruck auf dem Partnermarkt – oder im Umkehrschluss der fehlende Konkurrenzdruck, sobald sich zwei Menschen in einer festen Beziehung befänden. Je härter die Konkurrenz, desto eher achteten Singles auf ihr Gewicht, um attraktiv zu sein, so Klein.

Wenn es kriselt, sinkt auch das Gewicht

Glückliche Paare dagegen können sich beruhigt zurücklehnen und nach Herzenslust schlemmen – zumindest bis es kriselt, dann geht es auch bei ihnen mit dem Gewicht bergab. „Das kann zwar auch daran liegen, dass man weniger gemeinsame Mahlzeiten einnimmt oder dass sich die Probleme psychosomatisch auswirken, aber das Abnehmen lässt sich auch als eine Art „Vorbereitung auf den Partnermarkt“ interpretieren“, sagte der Forscher.

Ein niedriges Gewicht verbessere die Chance, unter die Haube zu kommen. Je schwächer der Konkurrenzdruck auf dem Partnermarkt ist, desto geringer fallen die Unterschiede zwischen Singles und Paaren den Erkenntnissen zufolge aus.

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Paare haben häufig ähnlichen Körperumfang

Der Soziologe hat auch untersucht, warum Paare häufig einen ähnlichen Körperumfang haben. Das liegt dem Forscher zufolge nicht an Anpassungsprozessen während der Beziehung, sondern entscheide sich bereits bei der Wahl des Partners. „Dünne wählen in der Regel Dünne und Dickere wählen Dickere.“ (dpa/spe)

In der Bildergalerie: Das sind die zehn häufigsten Ernährungsirrtümer

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