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03. August 2012

Doch nicht für immer?: Wie man Tätowierungen loswird

Diese Damen sind ganz stolz auf ihr Tattoo. Andere möchten die Verzierung lieber wieder loswerden.  Foto: dpa

Mit den Jahren verändert sich der Geschmack und das ehemals coole Tattoo ist einem jetzt peinlich. Die gute Nachricht: Man kann es entfernen lassen. Die schlechte Nachricht: Das ist teuer, schmerzhaft und nicht gerade schnell erledigt.

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Mit den Jahren verändert sich der Geschmack und das ehemals coole Tattoo ist einem jetzt peinlich. Die gute Nachricht: Man kann es entfernen lassen. Die schlechte Nachricht: Das ist teuer, schmerzhaft und nicht gerade schnell erledigt.

Nicht jeder oder jede trägt ein Tattoo aus der Jugendzeit so souverän wie Bettina Wulff. Dass die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten auf dem rechten Oberarm tätowiert ist, ist zwar immer wieder ein Tuschel-Thema. Doch Frau Wulff scheint das nicht zu stören. Im Sommer und auf Reisen in wärmere Länder trägt sie ganz selbstverständlich ärmellose Kleider, die ihr Tattoo am Arm nicht verdeckten.

In die Laser-Sprechstunde von Wolfgang Kimmig kommen dagegen Menschen, die ihr Tattoo loswerden wollen. Weil der eintätowierte Name nicht der des aktuellen Partners ist, sondern der Name des Ex-Partners. Weil ein Symbol nicht mehr gefällt oder es an einer allzu sichtbaren Körperstelle angebracht ist. 

„Ein Tattoo lässt sich jedoch nicht ganz so einfach wieder wegmachen“, warnt der Dermatologe, der sich auf kosmetische Laserentfernung spezialisiert hat. Zwar gibt es mittlerweile moderne Lasergeräte, mit denen sehr gute Behandlungserfolge erzielt werden. Doch einfach zurückverwandeln lässt sich die verzierte Körperstelle keinesfalls. Bei großflächigen, farbigen  Tätowierungen rate er unter Umständen sogar von einer Behandlung ab, so der Hautarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Denn es gilt: Je größer und bunter das Motiv, umso schwieriger ist die Entfernung.

So sind Laien-Tattoos, die einfarbig mit der Nadel per Hand in die Haut gestochen sind, relativ einfach zu entfernen. Bei Profi-Tattoos, die mit der Maschine gestochen werden, ist das schon schwieriger. Rötliche und gelbe Farbtöne lassen sich fast gar nicht entfernen. Und mindestens sechs Sitzungen sind in der Regel nötig, bis man das leidige Tattoo los ist. Zwischen den Sitzungen braucht die Haut jeweils mehrere Wochen Ruhe, damit sie sich erholen kann. Das Entfernen dauert folglich alles in allem viel länger und ist auch teurer und schmerzhafter als das Stechen. Gut, wenn man  das vorher weiß. 

Wie genau die Tattoo-Entfernung funktioniert, was sie kostet und was man beachten sollte, lesen Sie in unserer Bilderstrecke.

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Quelle: Onmeda

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